Bus rollte 200.000 Kilometer für die Verkehrserziehung
Polizeipuppen spielten für die „Pusteblume“
Kripp. Schon von Weitem war zu hören, welchen Spaß die Kleinsten des Kindergarten Pusteblume hatten. Unübersehbar stand das große Gefährt der Koblenzer Polizeidirektion vor der städtischen Einrichtung des Kindergartens „Pusteblume“, unüberhörbar das Gelächter der Besucher. „Zwei Jahre hat es gedauert, bis unser Wunsch, die Polizeipuppenbühne hierhin zu bekommen, in Erfüllung gehen konnte“, freute sich Kindergartenleiterin Bruni Franke gemeinsam mit ihren Kolleginnen über die Freude, die die Polizeipuppenbühne den Kindern bereitete. Spielerisch wurden die Kinder an Probleme im Straßenverkehr herangeführt, und hatten viel Spaß dabei, die Puppen auch einmal in die Hand nehmen zu können.
Funkelnagelneu ist der große Bus, mit dem die Beamten Guido Assmuth und Dietrich Viebranz unterwegs waren, um die Pusteblumenkinder zu erfreuen, und gleichzeitig auf Gefahren des Alltages aufmerksam zu machen. Das wurden auch die Eltern bei der nachmittäglichen Unterrichtung durch die Koblenzer Beamten. Mit dem neuen umgebauten Linienbus fährt die Polizeipuppenbühne zu Kindern und Eltern in die Kindergärten und Schulen im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz. Der alte Bus rollte seit 2003 über die Lande und hatte seither eine Strecke von mehr als 200.000 Kilometern zurückgelegt. „Der Bus ist also“, so Guido Assmuth „für die Sicherheit der Kinder ungefähr fünf Mal um den Globus gefahren und war in die Jahre gekommen.“ Das Programm zur Kriminalprävention und Verkehrserziehung kann so auf mehr als 140.000 kleine und große Besucher zurück blicken. Und wie beliebt die Beamten mit ihren Puppen sind, zeigte sich, als die Kleinen die Großen kaum wegfahren lassen wollten. AB
