Großer Andrang beim Remagener LebensKunstMarkt
Provencalischer Markt war erneut ein Besuchermagnet
Stände lockten mit kulinarischen Spezialitäten und französischer Lebensart
Remagen. Ein wahrer Publikumsmagnet war auch bei der zwölften Auflage des Remagener LebensKunstMarktes der original provencalische Markt in der Josefstraße. Schon am Freitagnachmittag boten ein gutes Dutzend Markthändler, die sonst auf den Märkten in Aix-en-Provence, Apt, Roussillon und Marseille stehen und jährlich exklusiv nach Remagen anreisen, an ihren Ständen das Flair aus dem Mittelmeerraum.
Bei sommerlichen Temperaturen herrschte absoluter Hochbetrieb am Freitag und den beiden LebensKunstMarkttagen an den Ständen, die echt mediterranes Flair in die Fußgängerzone zauberten.
Dicht umlagert waren ständig die Stände mit den Leckereien und den weiteren Angeboten aus der Provence. Hier durfte probiert werden und dort gekostet. Es gab kaum jemanden, der sich den süßen und herzhaften Genüssen entziehen konnte. Fast alle Besucher zogen mit gefüllten Tüten vom Markt der Provence. Bei den angebotenen Spezialitäten - Wurst und Käse, süßes und pikantes Kleingebäck, Brot, besondere Honigsorten wie Lavendelhonig, provencalische Liköre, Pastis, Gebäck, ausgebackene Teigspezialitäten, Tourtons und Panisses, pikante Olivenprodukte in Vielfalt und kostbares Olivenöl sowie edle Calissons - lief den Besuchern regelrecht das Wasser im Munde zusammen. Dazu gab es weitere Spezialitäten zum Mitnehmen für die mediterrane Küche zuhause.
Für das südländische Ambiente in der heimischen Wohnung hielten die Händler provencalische Stoffe in traditionellen, aber auch antiken und ganz modernen Designs ebenso bereit wie Dekorationsgegenstände, Duftessenzen und feine Seifen. Vervollständigt wurde das provencalische Sortiment durch Schmuck, Skulpturen, natürlich gegerbte und handverarbeitete Lederwaren. „Der provencalische Markt war wieder ein absoluter Renner“, war sich auch der Vorsitzende von „Remagen mag ich“, Volker Thehos, sicher. Stark frequentiert waren überhaupt die Stände mit kulinarischen Genüssen. Auf dem Marktplatz lockten nicht nur die Außengastronomien, deren Bestuhlung am Samstagabend und am Sonntag fast ständig voll besetzt war, sondern auch an den Ständen des Hotels Haus Oberwinter, der Casa Antonio Lopez und von „Au Soleil du Sud“ herrschte solcher Andrang, dass die Standbetreiber ihre Hände wirklich fliegen lassen mussten. Am späten Sonntagnachmittag hatte Antonio Lopez dann tatsächlich ausverkauft.
Ebenso Hochbetrieb herrschte bei den Gastronomien in der Innenstadt. Auch die Stände mit Longdrinks und Weinen, mit den belgischen Kartoffelstäbchen, die französischen Spezialitäten von Jean-Marie Dumaine oder die herzhaften Spezialitäten vom Biometzger kamen bestens an. Es gab kaum etwas, was es nicht gab. Durchgängig belegt die Außenbestuhlungen auch der Bäckereien und Cafés. Überall, wo es etwas zu genießen gab, herrschte großer Andrang. Die Menschen genossen eine Vielfalt wie ganz selten, und das bei angenehmen sommerlichen Temperaturen.
