Schwimm-Stadtmeisterschaften Remagen
Remagener Stadtmeisterschaften im Schwimmen trotz Dauerregen mit 200 Starts
aus Remagen
Remagen. Regen von der ersten bis zur letzten Bahn – und trotzdem volles Haus: Bei den Remagener Stadtmeisterschaften im Schwimmen gingen am Sonntag 91 Schwimmerinnen und Schwimmer im Pop-up-Becken an den Start. In rund 200 Starts legten sie zusammen etwa 12,5 Kilometer zurück.
Wie breit der Schwimmsport in Remagen aufgestellt ist, zeigte das Teilnehmerfeld: Die jüngste Starterin war vier Jahre alt, der älteste Teilnehmer 68. Besonders schön: Das vierjährige Mädchen hatte in diesem Jahr genau in diesem Becken schwimmen gelernt – und wurde nun Stadtmeisterin über 50 Meter in ihrer Altersklasse.
Gleich zwei Premieren standen auf dem Programm. Gemeinsam mit den Jugendschützen der St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen hatte die Ortsgruppe Remagen der Deustchen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG Remagen e.V.) den Schwimmbiathlon neu ins Wettkampfprogramm aufgenommen. Erstmals gab es außerdem einen Para-Schwimmwettbewerb.
„Dass wir trotz des Wetters so viele Starterinnen und Starter begrüßen konnten, hat uns wirklich gefreut. Besonders schön war zu sehen, wie unterschiedlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren – von der vierjährigen Nachwuchsschwimmerin bis zum 68-jährigen Starter“, sagt DLRG-Vorsitzender Kevin Wassong. „Mit dem Schwimmbiathlon und dem Para-Wettbewerb haben wir außerdem zwei neue Akzente gesetzt.“
Von ambitionierten Wettkampfschwimmern bis zu denen, die einfach einmal dabei sein wollten, war das Feld bunt gemischt. Trotz des anhaltenden Regens waren die Zelte am Beckenrand gut gefüllt und die Stimmung blieb bestens.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, diesmal in Eigenregie: Weil der Schwimmbad-Kiosk in diesem Jahr geschlossen bleibt, übernahm die DLRG die Versorgung kurzerhand selbst. Fleischkäsebrötchen, Hotdogs und Getränke füllten die verbrauchten Reserven schnell wieder auf.
Bei der Siegerehrung würdigte Rita Schäfer, Beigeordnete der Stadt Remagen, in Vertretung von Bürgermeister Björn Ingendahl, nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch das ehrenamtliche Engagement hinter der Veranstaltung. Ralph Schäfer, Vorsitzender des Sportkreises Ahrweiler, hob den Einsatz der Ehrenamtlichen ebenfalls hervor und nannte das Pop-up-Becken ein außergewöhnliches Leuchtturmprojekt.
„Ein solcher Wettkampftag ist nur mit einem starken Helferteam möglich. Mein ganz besonderer Dank gilt deshalb allen, die heute bei der Organisation, am Beckenrand sowie beim Auf- und Abbau mit angepackt haben. Gerade bei diesem Wetter war das nicht selbstverständlich“, sagt Organisator Timo Wassong.
Unterstützt wurde die Veranstaltung von Gartenbau Michael Berndt und der Bäckerei Müller. Bleiben wird vor allem die Erinnerung an einen gelungenen Wettkampftag. Im kommenden Jahr dann hoffentlich mit etwas mehr Sonne.
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91 Schwimmerinnen und Schwimmer gingen bei den Remagener Stadtmeisterschaften im Pop-up-Becken an den Start. Trotz Dauerregen sorgten sie für einen gelungenen Wettkampftag mit rund 200 Starts und 12,5 Kilometern Gesamtstrecke. Foto: DLRG Remagen