Allgemeine Berichte | 22.07.2013

FFW und DRK-Einsatzkräfte kümmerten sich um die havarierte Rheinfähre „Siebengebirge“

Rheinfähre war manövrierunfähig

Rund 55 Passagiere saßen „auf dem Rhein“ fest

Rheinfähre war manövrierunfähig

Rolandseck. Am späten Sonntagnachmittag wurden DRK und freiwillige Feuerwehr zum Fährsteiger nach Rolandseck gerufen. Die Fähre, die Fahrgäste mit ihren Autos von Rolandseck über den Rhein nach Bad Honnef bringt, war aufgrund eines technischen Defektes manövrierunfähig.

Im Seitenarm des Rheins - zwischen der Südspitze der Insel Nonnenwerth und dem Rolandsecker Ufer - brachte der Fährmann sein Schiff in sichere Gefilde.

Einsatzleiter Michael Zimmermann erfuhr nach dem ersten Kontakt zur Fähre, dass die Stimmung auf dem nicht mehr fahrtüchtigen Schiff gut sei. Erste Meldungen, die Fähre sei auf Grund gelaufen, bestätigten sich zum Glück nicht. Zur technischen Hilfeleistung und medizinischen Betreuung kamen 16 Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen, dazu rund 25 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Kripp, Oberwinter und Rolandseck. Auf dem Schiff befanden sich neben 40 Erwachsenen auch zehn Kinder und ein Hund. Bevor die Rettung der Menschen angefangen werden konnte, versorgten die Einsatzkräfte die Wartenden mit Wasser, schließlich herrschten Temperaturen von über 30 Grad.

Mit einem Rettungsboot wurde Wasser zur verunglückten Fähre gebracht. Björn Bening, organisatorische Leiter des DRK, entschied, dass der Leitende Notarzt, Dr. Thomas Lepping, zum Havaristen gebracht werden sollte, um den dortigen Rettungsassistenten im Notfall zu unterstützen. Die RPL 7, eine leistungsstarke Mehrzweckrettungsfähre, die in Kripp stationier ist, wurde seitlich neben dem Havaristen positioniert. Im Anschluss wurde die Fähre zum Fähranleger nach Bad Honnef geschleppt. Die Reisenden sangen „auf Wiedersehen“ und winkten den Einsatzkräften dankbar zu. „Die Passagiere haben für diese Strecke bezahlt, warum sollen wir sie dann nicht an ihr Ziel bringen?“ gab Einsatzleiter Michael Zimmermann lachend zu. Nachdem auch der letzte Fahrgast samt Fahrzeug die „Siebengebirge“ verlassen hatte, wurde diese von der RPL 7 zur Reparatur in die Werft nach Oberwinter gebracht.

Zwischen der Südspitze der Insel Nonnenwerth und dem Rolandsecker Uferbereich lag die manövrierunfähige Fähre „Siebengebirge“.

Die havarierte Rheinfähre. Foto: Thorsten Trütgen

Die DRK-Einsatzkräfte übernahmen die notfallmedizinische Versorgung.

Der letzte Fahrgast verlässt samt Fahrzeug die „Siebengebirge“.

Mit einem Rettungsboot wurde Wasser zur verunglückten Fähre gebracht.

Rheinfähre war manövrierunfähig
Rheinfähre war manövrierunfähig

Rheinfähre war manövrierunfähig

Rheinfähre war manövrierunfähig

Rheinfähre war manövrierunfähig

Auf der Bad Honnerfer Rheinseite konnten die Passagiere die Fähre verlassen und den Weg nach Hause fortsetzen.Fotos: Anne-Kathrin Floßdorf

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