Rheinsirenen in der Remagener Rheinhalle
Rheinsirenen verzauberten Publikum
Kopfkino aus der Flimmerkiste weckte Erinnerungen
Remagen. Erinnerungen an die große Zeit der Samstagabend-TV-Shows wurden am vergangenen Freitag von den Rheinsirenen im Foyer der Remagener Rheinhalle geweckt. Das Sextett, welches im Rahmen der Klassikreihe aufspielte, ging mit seinem Programm unter dem Namen „Samstagabend, Viertel nach acht …“ dabei die gesamte Bandbreite des TV-Programms durch. Und dabei durfte es am Eingang dann auch die Eurovisionsmelodie sein, bevor es mit „Musik ist Trumpf“ in die Zeit von Peter Frankenfeld und Harald Juhnke ging. Spaß, Spannung und Emotionen verhieß die Flimmerkiste zur damaligen Zeit und dies waren auch die richtigen Zutaten für dieses überaus gelungene Programm, welches noch nicht an Quoten orientiert war. Wer nach Alternativen suchte, fand diese bei den Kollegen aus Österreich, wo Hans Moser mit Melodien von Josef Strauß „An der blauen Donau“ intonierte. Klar, das dann der Blaue Engel beim NDR lief. Aber da war ja noch was am Samstag gewesen, denn nach der großen Show kam bekanntlich der Spielfilm, und so erklang die Themenmusik von James Bond oder von Miss Marple.
Wer die Augen schloss, sah förmlich Gerd Fröbe im Kampf mit Sean Connery in „Goldfinger“. Aber was wäre das TV-Programm ohne das Genre Science-Fiction. Da erklangen die alten bekannten Melodien aus Star Wars und Star-Treck und das Ganze wurde von den Sängerinnen mit witzigen Texten untermalt.
Klassiker aus Werbung und Film
Kurz vor der Pause gab es dann den obligatorischen Werbeblock. In nur 50 Sekunden wurden zehn Werbemelodien der 80er Jahre teilweise entfremdet gespielt und das Publikum durfte raten, welche Firmen gemeint waren.
Das Ganze war überaus schwierig, denn bereits bei fünf Richtigen ging die CD weg und die meisten hatten Probleme, mehr als eine Firma zu raten. Das „Aha“ und „Oh“ war dann allerdings groß, als die Mädels das ganze auflösten. Nach der Pause ging es dann mit dem Programm auf ARTE weiter, denn die Hochkultur durfte ja nicht zu kurz kommen.
Als Zuschauer des Programms war man an diesem Abend in einem Dauerkonflikt, denn es lohnte sich die Augen zu schließen und sich ganz der Musik und seinen Erinnerungen hinzugeben.
Da wurden auf einmal Claudia Cardinale und Charles Bronson gegenwärtig, denn es folgte ein langes Medley aus Morricone-Western, die wohl fast alle Zuschauer auch mehrfach gesehen hatten.
Dann wurde das Publikum fast schon unsanft aus seinen Träumen gerissen, als es mit „Bonanza“ auf die Ponderosa-Ranch ging. Aber in den anderen Programmen gab es auch noch was zu sehen, und so erklangen die Titelmelodien aus „Schwarzwaldklinik“, „Tagesschau“, „Wickie“, „Derrick“ und „Wetten dass“. Damit hatte sich der Kreis zum Beginn des Abends geschlossen, denn man war wieder beim Zweiten und der großen Show. Aber wenn ein Sextett aus Frauen ein solches Programm spielt, dann darf als Abschluss natürlich nicht der Lieblingsfilm aller Frauen fehlen, denn „Diamonds are a girl´s best friend.“
Mit Diamanten konnte das Publikum nicht aufwarten, wohl aber mit tobendem Applaus, der zu einer weiteren Zugabe führte und Verkehrsamtsleiter Martin Tillmann revanchierte sich bei allen Teilnehmerinnen des Ensembles mit einem großen Blumenstrauß. Insgesamt ein überaus gelungenes und kurzweiliges Programm, was nicht sehr viel mit Klassik zu tun hatte, wohl aber mit guter Unterhaltung, und das kam extrem gut an beim Publikum.
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