Fünf Bands aus der Region begeisterten an den Remagener Brückentürmen
Rocken für Freiheit und Demokratie
Jugendfestival für den Frieden lockte rund 150 Gäste an die ehemalige Ludendorffbrücke
Remagen. Zu einem Jugendfestival für den Frieden hatten von Samstagnachmittag bis in den späten Abend das Bündnis für Frieden und Demokratie Remagen und der Eine-Welt-Fairein an die Brückentürme der ehemaligen Ludendorffbrücke, dem heutigen Friedensmuseum, eingeladen. Rock für den Frieden spielten fünf Jugendrockbands aus der Region, und sie begeisterten ein rund 150-köpfiges Publikum, jung und alt.
Finanziert wurde das Jugendrockkonzert über den Begleitausschuss aus Bundesmitteln. Verantwortlich dafür zeigte sich das Bündnis für Frieden und Demokratie Remagen und Eine-Welt-Fairein um Organisatorin Karin Keelan. Karin Keelan hatte die jungen Musiker und Musikerinnen begrüßt, ebenso wie die überwiegend jungen Gäste, die sich auf dem Freigelände hinter den Brückenpfeilern wohlfühlten. Der Erste Beigeordnete Hans-Joachim Bergmann begrüßte ebenfalls die Akteure und ihre Fans und betonte, dass er den Kampf für die Freiheit und die Völkerverständigung in Deutschland sehr intensiv wahrgenommen habe. „Lassen sie unsere Freiheit weiter verteidigen und weiter entwickeln“, hob Bergmann hervor.
Fünf Bands sorgten dann vom Nachmittag bis in den späten Abend für tolle Stimmung auf dem Gelände, das der Bauhof für das Jugendrockkonzert hergerichtet hatte. Für die jungen Musiker sicher eine tolle Gelegenheit, einmal vor Publikum, aber auch in Konkurrenz zu anderen Jugendbands antreten zu dürfen. Das Motto des Jugendrockkonzerts lautete: „Jugendfestival für den Frieden, Brücken verbinden.“ Die einzelnen Gruppen rekrutierten sich zum Teil aus der Musikschule Jürgen Winter, Jud’s Music Gallery in Sinzig. Den Auftakt machte die fünfköpfige Rockband „Poesiealbum“ aus Ahrweiler mit deutschsprachigem Rock und Pop, aber auch eigenen Songs.
Nicht mit dabei sein konnte die Gruppe „Sinzick“, denn der Drummer war erkrankt. Für sie sprang die vierköpfige Rockband „Cold Stream“ aus der Region ein, die schon zuvor ihren Rock dem begeisterten Publikum geboten hatten. Für diese Formation war es das erste Konzert vor größerem Publikum. Trotz ein wenig Lampenfiebers machten die Jungs um Coach Jürgen „Judy“ Winter ihre Sache bestens. Auch „Heroes of Daily Grind“ begeisterte mit Cover- und eigenen Songs und rissen temperamentvoll das Publikum mit. Mit progressivem Rock zogen die Musiker von „Set it on fire“ ihre Fans in ihren Bann.
Als einzige Girlband begeisterte die vierköpfige Gruppe „Fee Mail“ aus der Musikschule Judy Winter mit Coversongs und eigenen Stücken. Sie besteht bereits seit 2009 und hat schon an verschiedenen Orten wie beim Kultursommer Bad Bodendorf, dem Fest der guten Laune in Bad Neuenahr und beim Sprudelnden Sinzig ihr Können unter Beweis gestellt.
Die Fans, die die fünf Jugendrockbands am Samstag hinter den Brückentürmen in Remagen bei freiem Eintritt genossen, zeigten sich rundum begeistert. Doch wäre dieser tollen Veranstaltung durchaus ein noch größeres Publikum zu wünschen gewesen. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten die Veranstalter natürlich auch für entsprechende Getränke und einen kleinen Imbiss gesorgt.
Auch wenn man der der Veranstaltung am Friedensmuseum mehr Besucher gewünscht hätte, war doch die Stimmung bestens.
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