Schüler der Realschule Plus und der IGS laufen für die Hilfe gegen die Krankheit
Runde um Runde gegen Ebola
Remagen. Viel Spaß für eine ernste Sache, unter diesem Motto liefen die Schüler der Remagener Integrierten Gesamtschule (IGS) und der langsam auslaufenden Realschule Plus als Helfer für die Ebola-Opfer in aller Welt. Auch die Lehrer der beiden Schulen beteiligten sich teilweise an der sportlichen Aktion im Stadion „Goldene Meile“. Sponsoren hatten sich Jugendliche wie Lehrkörper suchen müssen, die ihnen bei der Hilfe gegen die afrikanische Geißel zur Seite stehen. „Das war zum Glück nicht sehr schwierig“, erläuterte dann auch der Leiter der Realschule Plus Karl Maron. Zahlreiche Unternehmen und auch die Geldinstitute des Kreises hätten spontan ihre Unterstützung zugesagt, so der Pädagoge. Pro gelaufene Runde erwarben sich die Jugendlichen ein Bändchen, das dann in bare Münze von den Sponsoren umgesetzt wurde. Die Idee für den Rundlauf war von Realschullehrerin Sabine Siemoneit gekommen. Sie betreut seit Jahren ein Patenkind aus Sierra Leone, ist mit dem afrikanischen Kontinent eng verbunden. „So lag es fast auf der Hand, dass wir uns für die Ebola-Hilfe einsetzen“, sagte sie. Offene Türen sei sie bei Schülern und Lehrern eingerannt und die beiden Schulleiter Maron und Marcus Wald hätten die Idee sofort aufgegriffen. Natürlich hatten die Fünft- und Sechstklässler der IGS und die Siebt- bis Zehntklässler der Realschule Plus die Problematik erst im Unterricht besprochen, bevor es im Stadion auf die Laufbahn ging. „Die Summe, die wir erlaufen, werden wir später der Organisation Deutschland hilft übergeben“, erläuterte Lehrerin Johanna Kretschmer, die das ganze Ereignis als „Bildjournalistin“ fest hielt. Klar, herrschte eine super Stimmung im Stadion an der Goethestraße, schließlich sorgte die AG Technik nicht nur für musikalische Begleitmusik, schließlich ging es nach dem Rundenlauf im Stadion für Schüler und Lehrer auch direkt „ab in die Herbstferien“.
Pro gelaufene Runde erwarben sich die Jugendlichen ein Bändchen, das dann in bare Münze von den Sponsoren umgesetzt wurde.
