TV Remagen - Volleyball berichtet
Schwerer Heimspieltag gemeistert
Remagen. Der TV Remagen kommt aus dem 9. Spieltag mit einer ausgeglichenen Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage bei einem Satzverhältnis von 4:4. Durch dieses Ergebnis konnte der dritte Tabellenplatz weiter gefestigt werden.
Etwas unglücklich für den TVR war die Spielansetzung zu diesem ohnehin mit schweren Gegnern gespickten Heimspieltag. Spielte man doch zuerst gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenführer TV Feldkirchen und anschließend gegen den direkten Tabellennachfolger SSG Etzbach. Bei diesen zwei so harten Spielen standen nur acht Spieler zur Verfügung. Die geringe Eigenfehlerquote gepaart mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen sowie eine gute Abwehrleistung führten zum 25:21-Satzgewinn. Ebenso begann der zweite Satz. Der TVR lag lange in Führung, konnte aber dem steigenden Druck, den die Feldkirchener ausübten, nicht genügend Paroli bieten, sodass gegen Ende der Abstand doch deutlich wurde und der Satz mit 18:25 verloren wurde.
Die Spieler waren nun gefordert, an die Leistung von den ersten anderthalb Sätzen anzuknüpfen. Doch leider konnte mit dem Druck, den sowohl gegnerische Spieler als auch Fans ausübten, nicht gut genug umgegangen werden. Durchgang Nummer drei war dennoch mit 18:25 verloren. Im vierten Satz hielt man wieder gut mit dem Gegner mit und äußerte durch positive Ausstrahlung die Freude am Spiel. Am Ende reichte die mit dem Wechsel einhergehende reduzierte Angriffs- und Blockpower nicht aus, um doch noch den Punktgewinn gegen den Spitzenreiter zu holen und man gab sich schlussendlich mit 21:25 und 1:3 Sätzen geschlagen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle die nahezu fehlerlose Leistung von Diagonalspieler S. Maxeiner und von Außenangreifer T. Wassong.
Nach kurzer Pause ging es dann weiter mit dem zweiten Spiel des Tages gegen die SSG Etzbach. Bereits im Hinspiel lieferte man sich ein hitziges Duell, sodass die Spannung bereits zu Spielanpfiff sehr hoch war. Verletzungsbedingt konnte S. Kawaletz seine Funktion als Zuspieler nicht mehr übernehmen. Für ihn sprang der bis dahin als Mittelblocker fungierende M. Sepkow ein, für den wiederum Außenangreifer E. Pfanstiel in die Mitte rückte. So war die Leistung im ersten Satz sehr durchwachsen, man lief dem Gegner punktemäßig ziemlich lange hinterher und konnte im Angriff nicht die notwendigen Punkte erspielen, sodass man leider den ersten Satz mit 23:25 abgab.
Ab dem zweiten Satz rückte S. Kawaletz für B. Kobus auf die für ihn in dieser Saison noch ungewohnte Position des Außenangreifers, um die Angriffsstärke erhöhen zu können. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen und am Ende hatten die Remagener die besseren Nerven und holten sich den Satzausgleich mit 25:22 Punkten. Ein ähnliches Bild zeigte sich im dritten Satz, welchen die Volleyballer des TVR ebenfalls mit 25:22 gewannen.
Den vierten Satz begann man sehr zerstreut; in der Auszeit beim Spielstand von 1:6 mahnte Trainerin A. Rebstock zu mehr Konzentration trotz der bis dahin schon gespielten sieben Sätze. Man holte auf und spätestens beim Spielstand von 8:7 schien der Gegner gebrochen, der kaum die spielerischen Mittel fand, den Gastgebern den Satz- und somit auch Spielgewinn noch streitig zu machen. Neben den Außenangreifern fanden nun auch die Mittelblocker E. Pfanstiel und O. Schady immer öfter die Lücke im Block und griffen druckvoll über die Position 3 an. Über die Punktstände 15:10 und 22:16 wurde der letzte Satz des Tages mit 25:20 Punkten gewonnen. Somit konnte der Abstand auf den vierten Tabellenplatz um weitere drei Punkte vergrößert werden. Insbesondere sorgte der erneut überragende Außenangreifer und Interimskapitän T. Wassong mit seinen Schmetterbällen für viele Punkte. Ebenso zeigten E. Pfanstiel und M. Sepkow eine sehr solide Leistung auf beiden gespielten Positionen.
Für den TVR spielten: S. Kawaletz, B. Kobus, S. Maxeiner, E. Pfanstiel, O. Schady, M. Sepkow, J. Stelzer, T. Wassong.
Nach den beiden Spielen verabschiedete sich die Mannschaft von ihrer Trainerin Anne Rebstock, die nun ein Auslandssemester in Italien absolviert. Das Training übernimmt nun wieder Otto von Lom.
