1:2 in Reifferscheid
Unglückliche Niederlage
Remagen. Trotz einer engagierten Vorstellung unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Tarik Mazih am vergangenen Samstag dem direkten Tabellennachbarn, der SG Reifferscheid, knapp mit 1:2. Eine Punkteteilung wäre dem Spielverlauf nach sicherlich verdient gewesen, letztlich entschieden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Die Gastgeber hatten über die gesamte Spieldauer sicherlich mehr Spielanteile, jedoch gelang es der gut organisierten Remagener Elf meist, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Aus einer sicheren Defensive heraus wurden dann immer wieder gefährliche Angriffe inszeniert, von denen einer nach gut einer Viertelstunde zur Führung genutzt wurde. Mustafa Apaydin war es, der den Schuss von Goalgetter Jacques Daoud über die Torlinie stocherte. Reifferscheid zeigte sich allerdings von diesem Rückstand nur wenig beeindruckt und übte weiterhin Druck auf das Team aus. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich ergab sich kurz vor der Pause, als ein Schuss an die Latte des von Micki Bey gehüteten Tores klatschte. So blieb es aber zunächst bei der knappen Remagener Führung. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Hausherren, nachdem sie zwei neue Offensivkräfte eingewechselt hatten, ihre Bemühungen nochmals. Nach einigen brenzligen Situationen war es dann in der 65. Minute nach einer Standardsituation so weit. Ein von Remagener Seite nachlässig geführtes Kopfballduell und schon lag der Ball im Kasten des SVR. Sehr ärgerlich, denn aus dem Spiel heraus wäre an diesem Tag wahrscheinlich kein Treffer gefallen. Im Anschluss an diesen Ausgleich verflachte die Partie und vieles deutete auf ein Remis hin. Die Versuche, in der verbleibenden Spielzeit noch den Ausgleich zu erzielen waren durchaus vorhanden, allerdings vergab Mehmet Zengin gleich zwei glasklare Chancen, sodass es beim knappen Heimsieg für die SG Reifferscheid blieb.
Fazit: Eine vermeidbare und unglückliche Niederlage in einem guten Spiel, welches die Gastgeber nicht zuletzt dank ihrer gut besetzten Einwechselbank für sich entscheiden konnten.
