Fahrzeugübergabe im Autohaus Löhr in Bad Neuenahr
Unterstützung für Vortour der Hoffnung
Unternehmen stellt Begleitfahrzeug für Radrundfahrt zugunsten krebskranker Kinder zur Verfügung
Bad Neuenahr. Zum 18. Mal startet die Vortour der Hoffnung, eine Benefiz-Radtour zugunsten krebs- und leukämiekranker Kinder. In diesem Jahr sind die 130 Radler auf mehr als 200 Kilometern unterwegs. Das Ziel der ganzen Sache: Spenden sammeln für krebs- und leukämiekranke Kinder. Los geht es am Montag auch mit einem Wagen des Autohauses Löhr in Bad Neuenahr, das die Tour schon seit Jahren mit einem kostenlosen Begleitfahrzeug unterstützt.
Mit dabei: der ehemalige Eiskunstlaufstar Norbert Schramm, der sich nicht nur zur körperlichen Ertüchtigung auf sein Rennrad schwingt, vielmehr ist der Wahl-New-Yorker begeisterter „Hoffnungsradler“ zugunsten krebskranker und hilfebedürftiger Kinder. Schramm ist seit vielen Jahren einer von zahlreichen Prominenten aus den unterschiedlichsten Bereichen von Sport über Politik bis hin zur Wirtschaft, die sich für die Vortour der Hoffnung engagieren, wobei Spendengelder gesammelt werden: „Seit meiner ersten Teilnahme an der Tour der Hoffnung bin ich mit Freude und Engagement bei der Sache, diesen Kindern zu helfen in der Gewissheit, dass jede Spende an ihren Bestimmungsort gelangt, und zwar ohne Abzug von Verwaltungs- oder Organisationskosten“, sagt Schramm. Dabei ist es den Hoffnungsradlern der Vortour - neben dem prominenten Starterfeld auch viele Bürger überwiegend aus der Region Ahr, Rhein, Mosel und Lahn -, die mit ihrer Strecke jährlich dem Prolog und Start der Tour der Hoffnung in Gießen entgegenradeln, wichtig, dass ein Teil der Spendengelder auch in die Region zurückfließt - getreu dem Motto: „Wir radeln in der Region für die Region.“ So gehören die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Kemperhof in Koblenz, die Unnauer Patenschaft (Westerwald) zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder, der Verein Kleine Herzen Westerwald (Höhn), der Förderverein Lützelsoon zur Unterstützung krebskranker und notleidender Kinder und deren Familien (Hennweiler), der Förderverein für Tumor- und leukämiekranke Kinder (Mainz) mit seiner Ferienanlage in Gemünden, die Stiftung „Fly and Help“ und die Lottostiftung Koblenz seit vielen Jahren zu den Begünstigten.
Beachtlich war die Summe im Vorjahr: 241.450 Euro - das Spendenergebnis der Vortour und ihrer zahlreichen begleitenden Aktionen - gehen als größte Einzelspende in das Tour-Gesamtergebnis von gut 1,6 Millionen Euro ein. Schirmherrin der Vortour der Hoffnung ist auch in diesem Jahr wieder Petra Behle aus Biebertal, Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Biathlon. Für die sportliche Leitung ist Eddi Eisenmann aus Roßbach/Wied verantwortlich. Außerdem dabei sein werden unter anderem Klaus Peter Thaler und Raimund Dietzen (Radsport), Gabriele Kohlisch (Rodeln), Diana Sartor (Skeleton), Ellen Wessinghage, Dr. Franz Josef Kemper und Guido Kratschmer (Leichtathletik), Julia Klöckner (CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Rheinland-Pfalz), Annika Mehlhorn (Schwimmen), Frank Hartmann (Fußball), Hendrik Hering (SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Rheinland-Pfalz) und die „Stimme der Tour de France“, Herbert Watterott. Aus dem Kreis Ahrweiler sind unter anderem Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) und KSK-Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann mit dabei. Für spektakuläre Fallschirmabsprünge an beiden Tagen in Kirchberg, Treis-Karden, Koblenz-Güls, Loreley, Nassau und Lahnstein sorgt Ex-Reckweltmeister Eberhard Gienger.
Beim Bad Neuenahrer Autohaus Löhr freut man sich auch in diesem Jahr, die Vortour mit einem mietfreien Begleitfahrzeug unterstützen zu können. Dazu Verkaufsleiter Marc Schneeberger: „Löhr und die Vortour - das ist eine langjährig gewachsene Verbindung.“ Die gute Sache unterstützt man hier schon seit 2003 mit Fahrzeugen der beiden Hausmarken Volkswagen und Audi - dieses Jahr mit einem VW Touran TSI Blue Motion. Zur Schlüsselübergabe war Edgar Steinborn, ehemaliger Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter, aus Sinzig gekommen, der über die Tour sagt: „Seit meiner ersten Teilnahme an der Tour der Hoffnung bin ich mit Freude und Engagement bei der Sache, diesen Kindern zu helfen in der Gewissheit, dass jede Spende an ihren Bestimmungsort, und zwar ohne Abzug von Verwaltungs- oder Organisationskosten gelangt.“
Im Autohaus freut man sich schon auf das große Fest am Samstag, 14. September von 9 bis 17 Uhr, mit Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie. Es warten Kinderschminken, Hotdogs und ein Kletterturm.
