Allgemeine Berichte | 25.08.2014

Rudergesellschaft Remagen

Unterwegs auf Rhein und Nahe

Letzte Vorbereitungen: Die erste Ruderstrecke führte über 38,6 Kilometer von Heidelberg auf dem Neckar durch zwei Schleusen und dann auf dem Rhein nach Worms.privat

Remagen. Die Aktiven der Rudergesellschaft Remagen nutzten die warme Jahreszeit wieder für einige Unternehmungen. Das Anrudern führte diesmal in den Hafen von Brohl und anschließend nach Bad Breisig. Dort wurden die Sportlerinnen und Sportler von der Ruderkameradin Birgit Letschert, Miteigentümerin des Hotels Rheinresidenz, zur Mittagsrast erwartet. Das gute Wetter gestattete es, den Aufenthalt in dem schönen Biergarten des Hotels zu genießen. Bei entsprechend guter Stimmung wurde anschließend die Rückfahrt nach Remagen absolviert.

Für das erste Ferienwochenende hatte Ruderwart Günter Brüning wieder einmal zwei „Skifftage“ auf der Nahe organisiert. Bei Niederhausen befindet sich ein etwa drei Kilometer langer schmaler Stausee mit stehendem, ruhigem Wasser. Vor allem die Jugendlichen, aber auch interessierte ältere Ruderinnen und Ruderer hatten dort Gelegenheit, die schmalen und „kibbeligen“ Renneiner des ansässigen Kreuznacher Rudervereins auszuprobieren. Auf dem unruhigen, durch den Schiffsverkehr aufgewühlten Rhein ist dies vor allem für unerfahrene Ruderer kaum möglich. Zwischendurch und am Abend gab es natürlich auch Gelegenheit, sich zu einer gemütlichen Runde zusammenzusetzen.

Seit mehreren Jahren planen befreundete Aktive der beiden Vereine ARC zu Münster und RG Remagen gemeinsame Wanderfahrten auf verschiedenen deutschen Flüssen. Diesmal hatten die Remagener unter der Federführung von Günter Brüning die Organisation übernommen und ein umfangreiches Ruder- und Besichtigungsprogramm für die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgearbeitet. Gestartet wurde in Heidelberg, wo am Samstag und Sonntag eine Stadtbesichtigung anstand.

Die erste Ruderstrecke am Montag führte dann über 38,6 Kilometer von Heidelberg auf dem Neckar durch zwei Schleusen und dann auf dem Rhein nach Worms. Weiter ging es am nächsten Tag nach Mainz (53,2 Kilometer). Danach stand der spektakulärste Abschnitt der Rheintour auf dem Programm, nämlich von Mainz über Bingen und dann durch das obere Mittelrheintal nach St. Goar (59,2 Kilometer). Für die meisten der Ruderinnen und Ruderer aus Münster war der Rhein ein unbekanntes Gewässer. Entsprechend hoch waren die Herausforderungen, die sie, aber auch alle anderen, auf Grund des engen Strombettes, des Schiffsverkehrs und der starken Strömung wegen des hohen Wasserstandes zu bestehen hatten. Dazu kam, dass gerade in dieser Zeit ein heftiger Dauerregen niederging, der das Manövrieren zusätzlich erschwerte. Aber letztlich kamen alle wohlbehalten in der Unterkunft in St. Goar an.

Die beiden letzten Teilstrecken von St. Goar nach Neuwied (52,5 Kilometer) und weiter nach Remagen (24,7 Kilometer) waren dann nur noch zum Genießen.

Zwei der Münsteraner hatten die ganzen 230 Kilometer von Heidelberg nach Remagen mit dem Fahrrad bewältigt. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des von Susanne Brüning vorbereiteten Besichtigungs- und Wanderprogramms im Ahrtal. Beim Abschlussfrühstück am Sonntagmorgen im Bootshaus der RGR gab es von allen Seiten nur begeisterte Kommentare zu Organisation und Verlauf der Wanderfahrt sowie viel Dank an die Organisatoren aus Remagen.

Die Mittagspause zwischen Worms und Mainz kam gerade recht.

Die Mittagspause zwischen Worms und Mainz kam gerade recht.

Letzte Vorbereitungen: Die erste Ruderstrecke führte über 38,6 Kilometer von Heidelberg auf dem Neckar durch zwei Schleusen und dann auf dem Rhein nach Worms.Fotos: privat

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