Aufschlussreicher Informationsabend des Dekanatsrates Remagen-Brohltal
Unterwegs zur Bistumssynode
Remagen. Im letzten Jahr hat Bischof Dr. Stephan Ackermann eine Synode (griech. = Zusammenkunft) für das Bistum Trier angekündigt: „Es geht um Richtungsentscheidungen für den Weg des Bistums in den nächsten Jahrzehnten.“ Sie wird am 13./14. Dezember in Trier feierlich eröffnet. Aber so richtig bekannt sind die Ziele und der Ablauf der Synode noch nicht.
Der Dekanatsrat Remagen-Brohltal nahm daher gerne das Informationsangebot des Bistums an und ließ sich durch Elisabeth Beiling auf den neuesten Stand bringen. Elisabeth Beiling, die im Synodenbüro arbeitet, stellte die Phasen der kirchlichen Zusammenkunft vor: „Zurzeit sind wir in der Vorbereitungszeit, in der die Themen gesammelt, die Synodenordnung erlassen wurde und die Teilnehmer festgelegt werden. Bei der Themenfindung sollen die Gläubigen ausdrücklich einbezogen werden.“ „Wir wollen es gestalten als gemeinsamen Prozess“, sagte der Bischof. Und dabei soll es keine Tabuthemen geben.
Themenwahl
Die Themen aus allen Bereichen des kirchlichen Lebens vor Ort und in der Welt sollen nach Abschluss der Findungsphase in vier Bereiche gegliedert werden: 1. Kirche in der Welt von heute, 2. Glauben leben lernen, 3. Den Glauben feiern in Gottesdienst und Gebet, 4.
Die Gaben im Volk Gottes entdecken und fördern. Das Dekanat hat bereits Themenvorschläge abgegeben. Wer ein Thema einreichen möchte, kann das über die Pfarrämter platzieren oder direkt an das Synodensekretariat in Trier senden (Synodensekretariat - Liebfrauenstraße 8, 54290 Trier - synode@bistum-trier.de).
Arbeitsablauf
Nach der ersten Vollversammlung werden Arbeitspläne aufgestellt und Sachkommissionen eingerichtet. Es folgt eine Zwischenphase, in der die Sachkommissionen an den Themen arbeiten. Die zweite Vollversammlung ist im Frühjahr 2014 geplant, an der sich wieder eine Zwischen-/Arbeitsphase anschließt. In diesem Rhythmus geht es weiter bis zur vierten Vollversammlung im Frühjahr 2015 und zu der noch nicht terminierten Abschlussversammlung.
Die Teilnehmer
An der Synode nehmen Priester und Laien teil. Für die Gruppe der Laienteilnehmer kann jedes Dekanat drei Vorschläge einreichen, aus denen schließlich die Synodalen ausgewählt werden. Außerdem wird es die Gruppe Berufener Mitglieder geben, die vom Bischof zur Teilnahme an der Synode ausgewählt werden. Wenn auch letztendlich der Bischof entscheidet, was in der Trierer Kirche umgesetzt wird, baut die Synode sehr deutlich auf den Dialog mit allen Gläubigen.
In Anschluss an die Informationsrunde beantwortete Elisabeth Beiling organisatorische, strukturelle und inhaltliche Fragen der Räte. Am Ende des informativen Abends wurden für alle die Konturen der Synode deutlicher.
Diese Versammlung von Klerus und Laien ist eine Chance für die Ortskirche, wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Wie notwendig das ist, zeigt die geringe Zahl der Neupriester im Bistum Trier: 2013 konnten lediglich zwei Priester geweiht werden. Insofern ist auch die Frage des Amtsverständnisses sicher ein Thema der zukünftigen Zusammenkunft. Die Synode kann zwar kein demokratischer Prozess sein, aber eine ernst gemeinte Einladung zur Mitgestaltung. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Pfarreien freuen sich sehr, wenn sich viele in den Prozess mit Themen und Ideen einbringen. Der Bischof erhofft sich auch geistliche Impulse für die Zukunft. Das Unterwegs sein zur Synode ist also auch ein geistlicher Weg, der durch das Gebet unterstützt werden soll.
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