Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in Kripp
Von Bürgern für Bürger
Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und die Vereine feierten mit vielen Gästen
Remagen-Kripp. Die Weihnachtsmusik hallte über den Dorfplatz, stimmungsvoll präsentierten sich die Buden in gedämpftem Kerzenlicht, es duftete nach Glühwein und Punsch, die Gäste standen fröhlich zusammen, es wurde geplauscht und gefeiert. Mittendrin Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer. Der Repräsentant des Rheinortes Kripp war glücklich über den gelungenen Weihnachtsmarkt auf dem Platz mitten im Ort. Eigentlich wie immer. Denn dieser so etwas andere Weihnachtsmarkt ist „klein, aber fein“, wie es Landerat Dr. Jürgen Pföhler am frühen Abend bei seinem Besuch formulierte. Heinz-Peter Hammer hatte seine Parteifreunde Pföhler und den CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst eingeladen, und die beiden Politiker waren gerne gekommen. Sie begrüßten beim Rundgang viele Besucher und stärkten sich am Glühweinstand mit einem Becher Heißem, plauderten mit den Gästen. Davon waren wie immer viele gekommen. „Hier treffen sich die Kripper. Und eine große Zahl Ehemalige kommen gerne an diesem 4. Advent wieder hierher, um Freunde und frühere Nachbarn zu treffen. Der Weihnachtsmarkt ist schon etwas Besonderes“, war Hammer stolz auf „seine“ Kripper, die den Vereinen auch den einen oder anderen Euro in die Kassen fließen ließen.
Denn es sind ausschließlich Kripper Vereine und Organisationen, die den Weihnachtsmarkt bestreiten. Die gemütlichen und gepflegten Holzbuden sind einheitlich gemietet. Natürlich von einem Kripper, wie der Ortsvorsteher betonte. Dass die Sängerin der Band, die Frank von Häfen zusammengestellt hatte, Melanie Hammer war, die Tochter des Ortsvorstehers, wunderte da kaum noch. „Wir machen diesen Weihnachtsmarkt von unseren Bürgern für unsere Bürger“, hoben alle Verantwortlichen und Beteiligten hervor. Bei der katholischen Frauengemeinschaft Kripp machten die politischen Gäste eine kurze Pause, die Messdienerinnen verkauften fleißig Selbstgebackenes. Überall duftete es nach Weihnachten, die passenden Dekorationen wurden bestaunt und gekauft. Der Kripper Weihnachtsmarkt ist einer der kleineren im Kreis Ahrweiler. Und er dauert nur einen Nachmittag und Abend. Es war der inzwischen sechste seiner Art. Einmal war er ausgefallen, als der 4. Advent direkt vor dem Heiligabend lag. Da haben die Kripper ausnahmsweise mal verzichtet, schließlich muss am nächsten Tag abgebaut und der Platz wieder hergerichtet werden. Der späte Zeitpunkt hat auch Vorteile: „Dann sind die Buden frei, weil die meisten anderen Kommunen ihre Märkte früher öffnen. So haben wir bei uns immer einen schönen Abschluss der Adventszeit“, freute sich der Ortsvorsteher auf das bevorstehende Fest.
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Freuten sich über einen gemütlichen Abend, Guido Ernst, Vera Blumenstein, Heinz-Peter Hammer, Gitti Ockenfels und Dr. Jürgen Pföhler.
