Eifelverein Remagen unterwegs
Wanderung über die Erpeler Ley zur Kaskade von Unkel
aus Grafschaft-Ringen
Remagen/Unkel. Bei idealem Wanderwetter betrat die Wandergruppe Erpel durch das Neutor, eines der beiden erhaltenen Tore der ehemaligen Ringmauer, und spazierte durch den historischen Ortskern mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und geschnitzten Bänken zum Brunnen und der alten Platane am Marktplatz. Auf dem Weg dorthin suchten die Kinder nach kleinen Holzkästchen, die Erpeler Bürger an ihren Häusern angebracht haben. Sie enthalten Witziges wie zum Beispiel einen Spiegel, in den man blickt, wenn man das Türchen öffnet. Darunter steht dann: „Vorwitznase“.
Weiter ging es vorbei am Rathaus und durch das Rheintor zum diesseitigen Brückenturm der ehemaligen Eisenbahnbrücke nach Remagen, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Danach erfolgte der Aufstieg zur Erpeler Ley, wo man Mittagsrast machte und bei klarer Sicht einen phantastischen Weitblick auf das Rheintal und das Siebengebirge genießen konnte. Durch gute Fernsicht sah man sogar den Gänsehalsturm und die Burg Olbrück.
Nun ging es auf Waldwegen nach Orsberg und entlang des Bruchhausener Baches zur Kaskade in Unkel. Die Kinder erhielten jeder einen kleinen Plastikball, den sie in den parallel zum Bach verlaufenden Mühlenkanal warfen. Mit viel Freude liefen sie dann neben ihren Bällen her, bis diese kurz vor dem Wasserfall wieder herausgefischt wurden. Zurück ging es nun entlang der Weinberge nach Erpel, wo man im Dorfladen zu Kaffee und Kuchen oder Eis einkehrte.
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Wandergruppe an der Kaskade von Unkel Foto: EV-Remagen / Angelika Krieg