Hatespeech und Hass
aus Remagen
Remagen. Der Jugendbahnhof Remagen und der Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung (AeB) e.V. laden alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung über die zunehmende Verbreitung von Hass und Hetze im Internet ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 24. Juni, um 18.30 Uhr im Jugendbahnhof Remagen, Maisons-Laffitte-Platz 2, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hass, Hetze und die Verunglimpfung Andersdenkender haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend in digitalen Netzwerken verbreitet und inzwischen ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht – auch in Remagen.
Im Rahmen eines Planungsworkshops zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im November 2025 im Remagener Rathaus wurden von den rund 20 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern Maßnahmen gegen Hass im Internet als eines der wichtigsten Handlungsfelder benannt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass hier engagiertes Handeln notwendig und zugleich möglich ist.
Annette Lehmann vom Team des Jugendbahnhofs und Joschka Mertmann haben für den 24. Juni eine informative und anschauliche Präsentation vorbereitet. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie Hassbotschaften und die gezielte Verunglimpfung Andersdenkender im Internet funktionieren und welche Auswirkungen sie haben können. Die Veranstaltung soll zur Diskussion anregen und zugleich dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden.
Bereits jetzt ist geplant, nach den Sommerferien gemeinsam mit Fachleuten einen Workshop anzubieten. Dort sollen konkrete Möglichkeiten erarbeitet werden, wie engagierte Remagenerinnen und Remagener dem Hass im Netz wirksam entgegentreten können.
Beide Veranstaltungen finden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und werden vom Arbeitskreis für entwicklungspolitische Bildung (AeB) e.V. organisiert.
