Jahreshauptversammlung der AWO Remagen und Kripp
Zahlreiche Mitglieder wurden geehrt
Besondere Auszeichnung für Christine Wießmann
Remagen. Anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Lorenz Denn als Vorsitzender des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt zahlreiche Mitglieder begrüßen. Im Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende neben den geselligen Angeboten des Vereins insbesondere auf die wiederum erfolgreiche Arbeit der AWO-Fundgrube ein. Die nach wie vor große Nachfrage nach gut erhaltener Gebrauchtkleidung zeige einerseits, dass der Standort an der Sankt Anna Kapelle geradezu ideal ist, anderseits - so Lorenz Denn - sei dies auch ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen auf diese Unterstützung angewiesen sind.
Die wiederum erfreuliche Kassenlage ließ auch im vergangenen Jahr die finanzielle Unterstützung zahlreicher sozialer Vereine und Institutionen in der Stadt und im Kreis zu. Der vom Kassierer Wolfgang Mertens schriftlich vorgelegte Bericht fand die uneingeschränkte Zustimmung der beiden Kassenprüfer Rosemarie Reich und Peter Schlaffer, sodass dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden konnte.
Glanzpunkt der Versammlung war die Ehrung zahlreicher Mitglieder, die von Erwin Barabosch als Vorstandsmitglied des AWO-Bezirks Rheinland und Werner Fleischer als Kreisvorsitzender der AWO vorgenommen wurden.
Die Silbernen Ehrennadeln für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Maria Bargel, Elisabeth Schmickler und Maria Röhrig. Das Treuezeichen für mehr als 30 Jahre konnte Peter Schlaffer, Christiane Rhode sowie Klaus-Peter Schmitz überreicht werden; die verhinderten Mitglieder Dieter Gräve sowie Hans Wilhelm und Christine Scriba werden das entsprechende Treuezeichen in den nächsten Tagen erhalten.
Besondere Ehrung
Eine besondere Ehrung erhielt Christine Wießmann. In seiner Begründung zur Verleihung der Silbernen Ehrennadel für besondere Verdienste ging Erwin Barabosch auf die vielfältigen Initiativen und Aktivitäten der Geehrten ein. Als Gründungsmitglied des AWO Ortsvereins Remagen und Kripp im Jahr 1977 war Christine Wießmann zehn Jahre lang Vorsitzende und zugleich Motor des Vereins. In diese Zeit fiel auch die Gründung der Fundgrube, die damals in der „alten Mädchenschule“ ihre erste Bleibe fand. Unvergessen auch die von Christine Wießmann und ihren Mitstreitern organisierten Jugenddiscos, aber auch die Seniorentreffs bei Kaffee und Kuchen. Besonders hervorzuheben auch die Freizeitaktivitäten mit behinderten Menschen. Auch heute steht Christine Wießmann noch mit Rat und Tat zur Verfügung und so zeigte sie sich froh und glücklich darüber, dass auch nach mehr als 35 Jahren die Fundgrube erfolgreiche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger leisten kann.
„Remagen anno dazumal“
Das anschließende gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wurde begleitet von einem Lichtbildvortrag des Vorsitzenden Lorenz Denn.
Die Präsentation „Remagen anno dazumal“ fand sehr großes Interesse und weckte die ein oder andere Erinnerung, regte aber auch zu mancher Diskussion an. Und so musste der Vorsitzende zum Abschluss des Nachmittags versprechen, auch im nächsten Jahr weitere Bilder aus dem reichhaltigen Bilderarchiv zu präsentieren.
