Neuer Weg für die evangelische Kirchengemeinde in Oberwinter
Zukunftsplanung für tragende Strukturen
Oberwinter. „Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.“ - unter diesem Motto fand die diesjährige Presbyteriums-Rüstzeit der evangelischen Gemeinde Oberwinter statt. Abgeschottet vom Alltagsleben zogen sich alle sieben Presbyter und Pfarrer Schankweiler kürzlich für zwei intensive Arbeitstage auf die Ebernburg, eine evangelische Familienbildungsstätte an der Nahe, zurück. Wichtigstes Thema war die Zukunftsplanung für tragende Strukturen der Oberwinterer Gemeinde. So ging es einerseits um Personalfragen und andererseits um die Zukunft der im Besitz befindlichen Gebäude. Gerade dieser Frage ging ein langwieriger Entscheidungsprozess voraus. Schon seit einiger Zeit ist in Oberwinter bekannt, dass der Gebäudebestand der Gemeinde in seiner Gesamtheit auf Dauer nicht zu halten ist. Nun wurde von allen Mitgliedern des Presbyteriums und Pfarrer Schankweiler ein wichtiger Schritt in die Zukunft getan: Kernaussage des einstimmigen Beschlusses ist die geplante Veräußerung des Gemeindesaales und der angrenzenden Gebäude an der Hauptstraße in Oberwinter. Bis zum Ende des Jahres 2015 sollen ein oder mehrere Käufer für diese Gebäude gefunden werden. Das Kindergartengebäude soll im Besitz der Gemeinde verbleiben, ebenso das alte und neue Pfarrhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche. Dort, rund um die schöne barocke Kirche, wäre ein neues Gemeindezentrum denkbar, allerdings sollen alle Aktivitäten der Gemeinde wie bisher stattfinden können. Im Presbyterium sind zur Umsetzung schon einige Ideen gesammelt worden. Zu gegebener Zeit wäre fachkundiger Rat, auch von der Kirchenleitung, einzuholen. Das Presbyterium und Pfarrer Schankweiler freuen sich auf die neuen Herausforderungen und die Unterstützung ihrer Gemeinde in Oberwinter.
