KSC Puderbach richtete 7. Internationalen Westerwaldcup aus
400 Sportler aus zwölf Nationen im Wettstreit
Puderbach. Die Karatewelt blickte am vergangenen Samstag in den Westerwaldort Puderbach. In der Großsporthalle richtete der KSC Puderbach den 7. Internationalen Westerwaldcup aus. Aus zwölf Nationen waren rund 400 Sportler nach Puderbach gekommen.
Vier Kampfflächen hatten die Helfer um Uli Neumann vorbereitet. Viele Topathleten waren nach Puderbach gekommen. Mit dabei waren Sieger und Platzierte bei Europa- und Weltmeisterschaften und natürlich eine ganze Reihe nationale Meister. Geleitet wurde das Turnier von Kampfrichtern aus Deutschland, Dänemark und der Ukraine. Aus der Ukraine kamen auch etliche Kämpfer nach Puderbach.
Der KSC Puderbach war mit zehnmal Gold, siebenmal Silber und sechsmal Bronze der erfolgreichste Verein. Erfolgreich war auch der Karateclub Dojo Anhausen mit zweimal Gold, zweimal Silber und sechsmal Bronze.
Durch die Puderbacher Turnhalle tönten den ganzen Tag die Schreie der Karatekas. Uli Neumann erklärte gegenüber „BLICK aktuell“, dass „die Schreie, wenn sie aus dem Bauch herauskommen, bewirken, dass die Sportler dadurch schneller werden“. Der Kiai, so wird der Kampfschrei genannt, ist ein sehr wichtiges Element im Karatesport. Im Karate werden die Techniken unter anderem durch die Atmung kontrolliert. Eine schnelle Bewegung kann nur durch rasches Ausatmen erreicht werden; dieses Ausatmen geschieht plötzlich, mitunter explosionsartig.
Marcel Neumann (r.) stand für den KSC Puderbach auf der Matte.
Gleich folgt ein Angriff.Fotos: WT
