K 123 in Niederhofen
Bauarbeiten schreiten gut voran
Niederhofen. Die Arbeiten zum Ausbau der Kreisstraße 123 in der Ortsdurchfahrt Niederhofen sind in vollem Gange. Davon überzeugten sich Fredi Winter (MdL), Landrat Rainer Kaul, Verbandsbürgermeister Volker Mendel, Ortsbürgermeister Dieter Schmidt und der zuständige Abteilungsleiter bei der Kreisverwaltung Neuwied, Wilfried Rüdig. Die Arbeiten werden nach Auskunft der ausführenden Firma im Spätsommer abgeschlossen sein.
Der Straßenoberbau der Kreisstraße 123 war erheblich schadhaft und nicht frostsicher. Weiterhin fehlten durchgängige Anlagen für Fußgänger, sodass die Verkehrssicherheit deutlich eingeschränkt war und ein Ausbau der Kreisstraße K 123 in Niederhofen notwendig wurde. Die Baumaßnahme wird als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Neuwied mit der Ortsgemeinde Niederhofen, den Verbandsgemeindewerken Puderbach und der Gasversorgung Westerwald ausgeführt. Auf einer Länge von rund 260 Metern wird die Fahrbahn in der Ortslage komplett erneuert, Gehweganlagen angelegt und die Beleuchtungsanlage angepasst. Des Weiteren werden die Kanal- und Trinkwasserleitungen erneuert und eine Gasleitung erstmalig gelegt.
Die K 123 ist während der Bauzeit in der Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Eine Umfahrung erfolgt über Urbach und Harschbach nach Raubach.
Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen 775.000 Euro. Es entfallen 275.000 Euro auf die Verbandsgemeindewerke Puderbach und 10.000 Euro auf die Gasversorgung Westerwald. Die Kosten für den Straßenausbau der K 123 belaufen sich auf 490.000 Euro, hiervon übernimmt der Kreis Neuwied rund 412.000 Euro und die Gemeinde rund 78.000 Euro. Der Landkreis Neuwied erhält dabei vom Land Rheinland-Pfalz eine Förderung in Höhe von 74 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Ortsgemeinde erhält vom Land eine Förderung in Höhe von 65 Prozent der förderfähigen Kosten.
Weiterhin wurde am vergangenen Dienstag auch die Kreisstraße K 131 vor der Ortslage Haberscheid in Augenschein genommen. Dort gibt es etliche Stellen, die der Ausbesserung bedürfen. Darüber waren sich die Beteiligten einig. Der Kreis wird die Straßenmeisterei entsprechend beauftragen.
Die gleiche Kreisstraße führt weiter nach Oberähren. Dort gibt es eine Brücke über den Holzbach, die nur für Fahrzeuge bis 12 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen ist. Zu diesem Termin stieß noch Ortsbürgermeister Martin Fischbach, Döttesfeld, hinzu. Der Rechnungshof möchte, dass die Kreisstraße zwischen Oberähren und Bauscheid herabgestuft werden soll. Dies hätte aber zur Folge, dass die Brücke über den Holzbach so auszubauen wäre, dass Fahrzeuge bis 40 Tonnen diese passieren können. Ein Neubau wäre unausweichlich. Die Alternative ist der Ausbau der Kreisstraße nach Bauscheid und keine Herabstufung. Diese Alternative ist die preiswertere Lösung. Alle Beteiligten vor Ort waren sich einig, dass diese Variante mit den zuständigen Gremien zu besprechen sei. WT
An einigen Stellen besteht Sanierungsbedarf. Dieser Meinung sind Volker Mendel, Wilfried Rüdig, Rainer Kaul und Fredi Winter.
