Verkehrs- und Verschönerungsverein Steimel traf sich zur Waldreinigung
Bürger beteiligten sich mit Kind und Kegel
Steimel. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Steimel hatte zur Waldreinigung und Müllsammelaktion aufgerufen. Das Wetter hatte nach der wechselhaften und kühlen Woche ein Einsehen. So trafen sich viele freiwillige Helfer bei strahlendem Sonnenschein zu der unter der Schirmherrschaft von Ortsbürgermeister Wolfgang Theis stehenden Aktion.
Insgesamt fünf Abschnitte waren während der Vorbereitungen für die Reinigungsaktion bestimmt worden. So teilte Bürgermeister Theis die große Gruppe der Helfer in fünf Gruppen ein, die sich dann mit Müllsäcken, Handschuhen und Signalwesten ausgestattet auf den Weg machten, um in einer ungefähr zwei Stunden dauernden Aktion den ganzen Müll, der von achtlosen Bürgern in der Natur zurückgelassen wird, wieder einzusammeln.
Es ist eine sehr lobenswerte Sache, dass sich innerhalb der Verbandsgemeinde Puderbach viele Vereine im Frühjahr und im Herbst zusammenfinden und sich in ehrenamtlicher Arbeit für die Sauberkeit in der Natur einsetzen. Schade ist es nur, dass solche Aktionen leider immer öfter nötig werden, da sich offensichtlich immer mehr Menschen entweder aus Unwissenheit oder einfach aus Rücksichtslosigkeit überhaupt keine Gedanken darum machen, was sie damit anrichten, wenn sie ihren Plastikmüll oder sonstige Abfälle einfach in die Natur entsorgen.
Die heimischen Vögel und Wildtiere nehmen Plastik und andere Schadstoffe auf und verenden oft in einem qualvollen Todeskampf an dem, was Spaziergänger und Wanderer einfach achtlos unter sich fallen lassen, statt ihre Tüten und sonstige Überreste einfach in der Tasche wieder mit nach Hause zu nehmen und dort in den Mülleimer zu entsorgen.
Vielleicht sollten alle wieder einmal ein bisschen mehr über das bekannte Zitat der Cree-Indianer aus den achtziger Jahren nachdenken: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
Auch die Haustiere machten sich - mit Sicherheitswesten ausgestattet - mit auf den Weg.
Die Kinder durften auf dem Traktor mitfahren.
Bürgermeister Wolfgang Theis bei der Vorbesprechung.
