Realschule plus Puderbach fuhr nach England
Christmasshopping in London
Puderbach/London. Puderbach- Calais-Dover-London/London-Dover-Dünkirchen-Puderbach - und das alles in 33 Stunden. 47 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrpersonen der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Realschule plus hatten sich aufgemacht zur alljährlichen Fahrt in die Metropole Großbritanniens, ein Highlight am Ende des Jahres. Nach einer Stadtrundfahrt am Morgen konnte die Gruppe dann mit ihren daytickets alle Busse und U-Bahnen benutzen, und das ist in London etwas Besonderes. Die TUBE mit ihren vielen Linien und Bahnhöfen stellte sich aber nicht als Problem da - schließlich hatte man im Unterricht das theoretische Fahren ausführlich geübt. Alle warteten auf das „Mind the gap“, denn auf den Spalt zwischen Plattform und U-Bahn muss man immer acht geben. Wie immer lockte Madame Tussaud viele Besucher in ihr Wachsfigurenkabinett. In den verschiedenen Ausstellungsräumen wurden Fotos mit berühmten Film- und Musikstars, Politikern und erfolgreichen Athleten geschossen. 150.000 Euro kostet die Herstellung einer Figur, dafür hat sie aber auch mehrere austauschbare Köpfe, schließlich dürfen Besucher alle Ausstellungsstücke anfassen, die dann unter der Wärme der Hände etwas leiden. Kostenlos konnte zeitgleich eine Gruppe das Bristish Museum besuchen, denn der Eintritt in alle Museen Londons ist frei. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Einblick in die große Ausstellung verschaffen und sich Appetit für eine spätere Londonreise holen. Eine Fahrt mit dem London Eye war morgens jedoch wenig lohnenswert, denn der für London typische Nebel verschleierte die Sicht.
In Kleingruppen verbrachte die Reisgruppe dann den Nachmittag in der Stadt, vielleicht um das ein oder andere Weihnachtsgeschenk in einem der tollen Kaufhäuser zu besorgen. Manche fuhren auch noch eine Runde in der U-Bahn. Keiner ging verloren, am Abend waren alle pünktlich um die Rückfahrt anzutreten. Etwas abenteuerlich erwies sich dann doch die Fährfahrt bei rauem Seegang, viele wurden seekrank und freuten sich umso mehr auf ihr Bett zu Hause.
