Allgemeine Berichte | 29.04.2015

„Grüne Jungs“ hegen und pflegen den Erlebnispfad Dürrholz

Die Natur mit allen Sinnen erleben

Geführte Wanderungen über den 3,5 Kilometer langen Pfad informieren Jung und Alt an 54 Stationen

Sigmar Neitzert (l.) mit seinen Jungs auf dem Weg zum Arbeitseinsatz.

Dürrholz. Zentral gelegen zwischen den Ortsteilen Daufenbach, Muscheid und Werlenbach, im unmittelbar an das Dorfgemeinschaftshaus angrenzenden Gemeindewald, bezieht der Erlebnispfad Dürrholz wertvolle Landschaftsteile, Lebensräume und Bachtäler mit ein. Der 3,5 Kilometer lange Pfad hat mittlerweile 54 Stationen. Die Wege führen durch Wald und Bachaue, vorbei an Feldern und Wiesen. Dabei wird den Besuchern viel Wissenswertes über den Wald, seine Tiere und Pflanzen, über Jagd und Forst vermittelt.

Natürliches Klassenzimmer

Der Erlebnispfad, wie er heute besteht, ist besonders darauf ausgerichtet und geeignet, Schulen und Kindergärten als „Klassenzimmer“ für die naturwissenschaftliche Bildung und Erziehung zu dienen: Der Bezug der Lern- und Spielelemente zu den natürlichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Totholz, Pilze, Streuobstwiese, Baumarten sowie zum Thema „Wasser und Stromerzeugung“, soll Wissen vermitteln und für die Belange der ländlich geprägten Umwelt sensibilisieren. Aber auch die Ortsgeschichte wird hier und da dokumentiert und der damit verbundene heimatliche Bezug belebt und gefördert.

Toller Einsatz der „Grünen Jungs“ für die Gemeinschaft

Um diesen Natur- und Lehrpfad in Ordnung zu halten, bedarf es vieler helfender Hände. Gerade im Frühjahr fällt viel Arbeit an und immer wieder werden neue Ideen geboren, die dann umgesetzt werden. In Dürrholz hat sich im Laufe der Jahre eine feste „Rentnertruppe“ um Siegmar Neitzert gebildet. Sie treffen sich fast jeden Montag, egal was der Wetterbericht ankündigt, und arbeiten gemeinsam an „ihrem“ Naturerlebnispfad. Ortsbürgermeisterin Anette Wagner schaut öfter mal vorbei und freut sich über dieses außerordentliche, ehrenamtliche Engagement. „Ohne den Einsatz der Jungs hätte der Ort keinen Naturerlebnispfad“, erklärt die Ortsbürgermeisterin. Der Pfad, der im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen feierte, ist mittlerweile weit über die Grenzen des Puderbacher Landes bekannt. Gerade waren eine Kindergartengruppe und eine Schulklasse, die von Nachbarverbandsgemeinden kamen, da. „Aus Bonn kam sogar ein großes Lehrerkollegium angereist, um sich den Naturpfad anzuschauen. Sie wollen mit Klassen vorbeikommen“, erzählen die „Grünen Jungs“, wie sie liebevoll genannt werden.

„Die wilde 8“ wächst zusammen

In diesem Jahr gab es schon eine ganze Reihe von Aktivitäten. In einem Waldbereich, in dem dichter Niederwuchs besteht, haben die Ehrenamtlichen ein Labyrinth geschnitten. Der Bewuchs ist gut fünf Meter hoch und die Zweige werden noch in diesem Jahr oben zusammenwachsen. Dann entsteht ein richtiger Tunnel. Nicht weit weg haben die Aktiven eine Fläche vom Bewuchs befreit. Dort entsteht in Kürze ein Blühstreifen. Dieser wird in Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdpächtern und der Landwirtschaft angelegt. An dessen Rand haben sie eine kleine Douglasie gepflanzt, die sie von den Holztagen in Oberhonnefeld mitgebracht hatten. Vom Fürsten zu Wied hatte die Gruppe drei große Eichenstämme erhalten. Hieraus werden sie im Laufe des Frühjahrs Tische und Bänke zimmern. Wer vom Dorfgemeinschaftshaus den Naturlehrpfad betritt, findet direkt am Eingang eine große Tafel. Auf dieser findet der Besucher alle „Bäume des Jahre“ von 1989 an. Sie alle stehen am Naturlehrpfad. Der diesjährige Baum, der Feldahorn ist bereits in der Erde. Die Tafel ist neu und wurde erst kürzlich angebracht.

Geführte Wanderungen

Ansprechpartner für geführte Wanderungen über den Naturerlebnispfad für Jung und Alt sind Ortsbürgermeisterin Anette Wagner, Tel. (0 26 84) 85 07 50, mail: info@duerrholz.com, oder Siegmar Neitzert, Tel. (0 26 84) 64 41. WT

Sigmar Neitzert (l.) mit seinen Jungs auf dem Weg zum Arbeitseinsatz.
Die Natur mit allen Sinnen erleben

Sigmar Neitzert (l.) mit seinen Jungs auf dem Weg zum Arbeitseinsatz.

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