Allgemeine Berichte | 16.12.2014

Märkerwald-Schule beteiligte sich zum zweiten Mal

Ernährungsführerschein erfolgreich bestanden

Bei der Essensausgabe bedient Frau Kröll (l.) mit einer Mutter die Kinder und Gäste.privat

Urbach. Alle 38 Mädchen und Jungen der Klassen 3a und 3b haben den Ernährungsführerschein nicht nur erfolgreich bestanden, sie haben im Umgang mit Lebensmitteln und bei der Zubereitung von Speisen auch viele wertvolle Erfahrungen gemacht. Die Märkerwald-Schule beteiligte sich nun schon zum zweiten Mal an dem Projekt des aid, in dem über mehrere Wochen sowohl theoretisch als auch praktisch gearbeitet wurde. (Infos unter: www.aid.de oder www.landfrauen.info).

Unter der Leitung von Frau Kröll, Ernährungsfachkraft der Landfrauen des Kreises Neuwied, sowie den Klassenlehrerinnen Frau Schramm und Frau Münch lernten die Kinder viel über gesunde Ernährung und die Ernährungspyramide. Inhalte der einzelnen Module waren unter anderem, ein Rezept richtig zu lesen, Hygienevorschriften zu beachten und zu verstehen sowie den Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten zu erlernen. Bei der Zubereitung leckerer Brotgesichter, eines Obst- und eines Nudelsalats oder eines Schlemmerquarks konnten die Kinder das Erarbeitete anwenden und üben. Als Abschluss haben die Kinder ihre Eltern zum Essen eingeladen. Sie konnten so zeigen, was sie gelernt haben. Zudem war es ein großartiges Gemeinschaftserlebnis, zusammen an einer schön gedeckten Tafel zu essen.

Das Projekt soll dazu beitragen, Kindern das Thema Ernährung lebendig und nachhaltig näher zu bringen. Gute Ernährung ist nicht nur wichtig für eine gesunde Entwicklung von Körper und Geist, sie schmeckt auch noch gut und es macht Spaß, Speisen selbst zuzubereiten. Der Ernährungsführerschein mit seinen Modulen ist eingebettet in das Projekt „Bildung nachhaltige Entwicklung“ des Landes Rheinland-Pfalz, über das er auch anteilig gefördert wird. Zudem wurde er unterstützt von der Sparkasse Neuwied und dem Förderverein der Märkerwald-Schule.

Bei der Essensausgabe bedient Frau Kröll (l.) mit einer Mutter die Kinder und Gäste.Foto: privat

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