Fußball-Bezirksliga Ost – Saison 2014/15
Frühe Tore führen zum Sieg
SG Puderbach besiegt im Kreisderby den VfB Linz sicher mit 2:0
Urbach. Die SG Puderbach schleicht sich langsam Richtung Tabellenspitze in der Bezirksliga Ost. Im Kreisderby gegen den VfB Linz siegten die Kombinierten mit 2:0 und stehen nun auf dem fünften Tabellenplatz. Spieler des Tages war Konstantin Gegelmann, der mit seinen beiden Treffern (03., 25.) im Alleingang für die Entscheidung sorgte. „Ein hochverdienter Sieg“, freute sich Maik Rumpel nach der Partie. Der Trainer weiter: „Wir hätten nur früher den Sack zumachen müssen“. Hier sprach der Trainer vor allem die Chancenverwertung in den ersten 45 Minuten an, wo die Gastgeber ihren Gegner klar im Griff hatten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die beiden Treffer in der Anfangsphase fielen. Beide Male sorgte Gegelmann per Kopf für eine perfekte Vollendung. Bei Treffer Nummer 1 hatte Dominik Hartstang mit einer punktgenauen Flanke die Vorarbeit geleistet. Tor Nummer 2 war fast eine Kopie des 1. Nur war hier Benny Walkenbach der Vorbereiter. Dazwischen hatte schon Fehd Mestiri die Festigkeit des Linzer Torgehäuses getestet, welches er nach Flanke von Henrik Sawadsky getroffen hatte. Und die Gastgeber stürmten munter weiter, doch weitere Treffer sollten nicht mehr fallen. Linz hatte dem Puderbacher Angriffsschwung kaum etwas entgegenzusetzen. Ganze zwei Möglichkeiten in den gesamten 90 Minuten waren zu wenig, um wirklich für Gefahr für das von Andreas Krokowski gehütete Tor zu sorgen. So blieb es am Ende beim hochverdienten Erfolg der Hausherren, was auch VfB-Coach Michael Roos anerkennen musste. „Der frühe Rückstand hat uns total aus dem Konzept gebracht. Dadurch haben wir unsere Ordnung verloren und nie zu unserem Spiel gefunden“, resümierte der Chef der Kaiserstädter.
SG Puderbach: Krokowski, Chebab (85. A.Neitzert), Grunewald, Schreiber, D.Hartstang, Walkenbach, A.Hartstang, Moosakhani, Mestiei (65. Keller), Gegelmann (80. Heinen) und Sawadsky.
Vorschau
Das Derby beim SC Berod-Wahlrod (Samstag, 16 Uhr) sorgt für Gesprächsstoff in der Bezirksliga Ost. Am kommenden Samstag allerdings kommt neben der üblichen Derbyatmosphäre auch der sportliche Aspekt dazu. Immerhin trifft der Tabellendritte auf den fünften der Liga und nur der Sieger der Partie kann sich vorerst in der Ligaspitze festsetzen. Und hier sprechen die Zahlen eindeutig für die Gastgeber. Nach sechs Duellen in den letzten drei Jahren wartet die SG Puderbach noch immer auf ihren ersten Sieg in der Bezirksliga über ihren Nachbarn. Immerhin konnten die Rot-Weißen bei ihren letzten beiden Auftritten in Berod-Wahlrod jeweils einen Punkt mit nach Hause bringen. Doch Vorsicht, die Gastgeber haben mit 15 Treffern aus vier Spielen den besten Angriff der Liga vorzuweisen. Vor eigenem Publikum fielen allein elf Tore. Die zehn Gegentreffer allerdings zeigen auch die Schwachstelle des Tabellendritten. Puderbach hat bisher erst einen Auswärtsauftritt hinter sich gebracht. Hier allerdings enttäuschte das Team von Maik Rumpel und unterlag beim Ligaschlusslicht TuS Gückingen mit 1:3
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