Weihnachtsmarkt in Daufenbach
Liebenswert und individuell
Veranstaltung wird ausschließlich von den heimischen Vereinen getragen
Dürrholz. Der Dürrholzer Weihnachtsmarkt rund um das Gemeinschaftshaus in Daufenbach findet nur alle zwei Jahre statt. Los ging es schon am vergangenen Samstag mit einem Konzert. Das Westerwaldorchester Oberlahr unter der Leitung von Günter Seliger war zu Gast. Das Konzert kam bestens an.
Am Sonntag begann das Markttreiben mit einem großen Rahmenprogramm. Die musikalische Eröffnung lag in den Händen der Bläser aus Oberdreis. Der Markt wird ausschließlich von den Vereinen der drei Dürrholzer Gemeinden getragen. Was die Vereine auf die Beine stellen, kann mit professionellen Märkten locker mithalten. Gleich am Anfang begrüßte die lebende Krippe mit Esel, Schafen und Ziege die Besucher und lud zum Verweilen ein.
An den Ständen bot sich eine bunte Mischung aus weihnachtlichen Wohnaccessoires, nützlichen Gegenständen, einem historischen Kalender und selbst gemachten Speisen. Beim Imker gab es heimischen Honig, selbstgedrehte Kerzen aus Bienenwaben und einiges mehr. Zu den Liedvorträgen des gemischten Chors „Heimattreue“ aus Muscheid mundeten die angebotenen Speisen besonders gut.
Wem es draußen zu kalt wurde, für den bot die Bühne des Gemeinschaftshauses ein buntes Programm. Dort trat Jannik Schneider mit seinem Akkordeon auf. Der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Puderbach war gekommen, um mit seinen Liedbeiträgen zu erfreuen. Die Sing Kids unter der Leitung von Dorothea Rauckes kamen mit ihren roten Zipfelmützen ins Gemeinschaftshaus. Mit auf der Bühne stand der Gospelchor „Provokant“. Der Kindergarten „Zwergenhaus“ war ebenfalls vertreten. Natürlich kam nach Einbruch der Dunkelheit der Nikolaus noch zu Besuch, um die kleinen Gäste zu beschenken, hatten doch die Kindergartenkinder liebevoll ihre Liedbeiträge für den Nikolaus dargebracht. Der Dürrholzer Weihnachtsmarkt trägt eine ganz individuelle Note und dies macht ihn für Besucher aus nah und fern so sehens- und liebenswert.
Die lebende Krippe war der Renner bei den Kindern. Esel Otto ließ sich ganz geduldig streicheln.
