Neue Wehr gegründet
Seit dem vergangenen Samstag gibt es eine eigenständige Jugendfeuerwehr in der Verbandsgemeinde Puderbach
Puderbach. Seit dem vergangenen Samstag gibt es eine eigenständige Jugendfeuerwehr in der Verbandsgemeinde Puderbach. Es war die letzte Verbandsgemeinde im Kreis Neuwied, die keine selbstständige Jugendwehr hatte. Ein erster Schritt dafür wurde bereits vor fünf Jahren getan. Solange gibt es die Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Dierdorf. Damals galt es erst einmal, das Interesse der Jugendlichen für die Feuerwehr im Puderbacher Land zu wecken. In dieser Zeit hat sich ein ausgezeichnetes Betreuerteam gebildet. Im Laufe der Zeit konnten bislang acht Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen werden. Die Jugendfeuerwehr Puderbach umfasst zwölf Jugendliche.
Verbandsbürgermeister Volker Mendelt meinte: „Jetzt ist es an der Zeit, sich selbstständig zu machen. Diese Gründung spricht sowohl für unsere Jugend, wie auch für unsere Feuerwehr.“ Volker Mendel zog den Vergleich zu den drei Musketieren, die ihre Abenteuer auch nur gemeinsam bestehen konnten. „Schließlich ist es auch ein Abenteuer zu lernen, wie man helfen kann“, sagte der Bürgermeister.
Der Jugendwart Stefan Klein und sein Team dankten der Dierdorfer Wehr und der Politik recht herzlich, die die Gründung der Puderbacher Jugendwehr erst möglich gemacht haben. Er versprach „weiter daran zu arbeiten, dass die Ausbildung unserer Jugendfeuerwehrmitglieder durch Schulungen und Übungen so fundiert wie möglich gestaltet wird“. Wehrleiter Dirk Kuhl erklärte: „Das Modell Jugendfeuerwehr hat sich bewährt. Derzeit planen wir die Einrichtung einer Bambini-Feuerwehr für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, als Vorbereitungsgruppe für die Jugendfeuerwehr.“
Bislang wurden Kimberley Breuer, Daniel Rhein, Tristan Thiel, Jannik Stein und Jonas Schmidt, alle Raubach und aus Urbach Jannik Mohr, Steven Mohr und Saskia Ritter in den aktiven Dienst der Wehr übernommen. Die Jugendlichen erklärten den Besuchern die Fahrzeuge. Auf dem nahen Parkplatz wurden Fettbrände, Sprühdosenexplosionen und nicht sachgerechter Umgang mit dem Grill demonstriert.
Die Jugend erklärte den Besuchern die Fahrzeuge und deren technischen Inhalt.
Das passiert, wenn Wasser auf brennendes Fett gekippt wird.Fotos: WT
