Politik | 03.02.2015

Führungswechsel bei der Polizeiinspektion Straßenhaus

Neuen Inspektionsleiter ins Amt eingeführt

1. Polizeihauptkommissar Werner Zorn löst den bisherigen Leiter Daniel Herfen ab

Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Polizeimitarbeiter waren bei der Feierstunde im Franziskanerkloster dabei.

Hausen. Die Polizeiinspektion Straßenhaus hat mit dem 1. Polizeihauptkommissar Werner Zorn einen neuen Inspektionsleiter erhalten. Während der Feierstunde im Kloster des Franziskanerordens in Hausen verabschiedete Polizeipräsident Wolfgang Fromm den bisherigen Leiter der Polizeiinspektion Straßenhaus, Daniel Herfen, und führte dessen Nachfolger mit Übergabe der Ernennungsurkunde offiziell in sein Amt ein. Zu dem Ereignis lud das Polizeipräsidium Koblenz rund 50 Gäste, darunter Polizeibeamte, Vertreter der Landespolitik, kommunaler Verwaltungen und örtlicher Verantwortungsträger aus den beiden Landkreisen Neuwied und Altenkirchen ein.

Kriminaldirektor Gregor Gerhardt, Leiter der Polizeidirektion Neuwied, begrüßte unter anderem die beiden Kreisbeigeordneten Werner Wittlich (Neuwied) und Konrad Schwan (Altenkirchen), Birgit Haas, Ortsbürgermeisterin von Straßenhaus, Gertraud Harnischmacher von der Staatsanwaltschaft Koblenz, Angehörige der Amtsgerichte und die beiden Kreisfeuerwehrinspekteure Werner Böcking (Neuwied) und Dietmar Urrigshardt (Altenkirchen).

Polizeipräsident Fromm hob die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einrichtungen und Rettungsdiensten wie Feuerwehr und Technisches Hilfswerk hervor. Danach gab er einen Einblick in das in beiden Landkreisen liegende Dienstgebiet mit dessen 510 Kilometer langem Straßennetz. „Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Straßenhaus bildet gerade in der dunklen Jahreszeit die Bekämpfung des Kriminalitätsphänomens Wohnungseinbruch einen Schwerpunkt der Kriminalitätsbekämpfung. Insgesamt fallen im Bearbeitungsspektrum der Polizeiinspektion jährlich rund 2600 Straftaten an, von denen rund 63 Prozent aufgeklärt werden.“ Eine der Herausforderungen sei die im Zuständigkeitsbereich liegende Autobahn drei, die gerne von Straftätern als Fluchtweg genutzt werde.

Spuren hinterlassen

Wegen der Familienzusammenführung wechselt Daniel Herfen zur Polizei nach Sachsen-Anhalt und ist dort vor wenigen Tagen vereidigt worden. In den drei Jahren, in denen er die Straßenhauser Polizeiinspektion führte, habe er Spuren hinterlassen, sagte Fromm. Nachdem der Polizeipräsident Herfen und seiner Familie alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschte, stellte er dessen Nachfolger Zorn vor. Dieser begann 1981 seine Ausbildung bei der Polizei des Landes Rheinland-Pfalz. „Hohe Belastbarkeit“ und „hervorragende Arbeitsleistung“ hätten ihn zuletzt als stellvertretenden Leiter an die Polizeiinspektion Koblenz 1 geführt, wo er acht Jahre tätig war. Mit seinem Werdegang und seinen fachlichen sowie menschlichen Kompetenzen ist Werner Zorn bestens geeignet, die Polizeiinspektion Straßenhaus mit ihren 80 Mitarbeitern in die Zukunft zu führen und weiterhin bürgernahe Polizeiarbeit anzubieten und zu leisten, gab der Polizeipräsident zum Besten. Werner Grüber, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Waldbreitbach, bedankte sich stellvertretend für seine Amtskollegen bei Herfen für die gute Zusammenarbeit und gratulierte Zorn. Zu den ersten Gratulanten zählten auch der Polizeipfarrer Reinhard Behnke und Thomas Hecking, Personalrat bei der Polizeidirektion Neuwied, die einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen guter Polizeiarbeit gaben. Von Prävention über Verkehrskontrollen bis hin zur Aufklärung von Wohnungseinbrüchen reiche das Aufgabenfeld der Polizei. „Unter anderem haben wir die Abläufe bei Fahndungslagen optimiert. All das zeigt: Die Mitarbeiter in Straßenhaus sind hoch engagiert und kompetent.“ Zorn betonte, dass er dem Vertrauen, das ihm entgegen gebracht werde, gerecht werden möchte. Er habe stets ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und für die Vertreter der Kommunen und kooperierenden Einrichtungen.

Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Polizeimitarbeiter waren bei der Feierstunde im Franziskanerkloster dabei.

Politiker, Verwaltungsmitarbeiter und Polizeimitarbeiter waren bei der Feierstunde im Franziskanerkloster dabei.

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