Der Mammographie-Screening-Bus kommt wieder nach Puderbach
Pinkfarbener Truck macht sieben Wochen lang Station
Von Montag, 5. Oktober bis Freitag, 20. November
Puderbach. Von Montag, 5. Oktober bis Freitag, 20. November wird der Mammographie-Screening-Bus wieder in Puderbach Station machen. Sieben Wochen lang wird der pinkfarbene Truck in Puderbach Am alten Bahnhof, Bahnhofstraße, stehen. 2.800 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus nachfolgenden Ortschaften werden in diesem Zeitraum die Möglichkeit haben, quasi vor der Haustür am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen: 56271 Roßbach, 56305 Breitscheid, 56305 Dernbach, 56305 Döttesfeld, 56305 Oberähren, 56305 Puderbach, 56305 Seifen, 56307 Harschbach, 56307 Dürrholz, 56316 Raubach, 56316 Niederhofen, 56316 Hanroth, 56317 Urbach, 56317 Linkenbach, 56587 Oberraden, 56587 Gierend, 56587 Gierenderhöhe, 56587 Oberhonnefeld-Gierend, 56593 Bürdenbach, 56593 Güllesheim, 56593 Horhausen, 56593 Niedersteinebach, 56593 Obersteinebach, 56593 Pleckhausen, 56593 Pleckhausermühle, 56594 Willroth, 57614 Alberthofen, 57614 Brubbach, 57614 Niederwambach, 57614 Peterslahr, 57614 Ratzert, 57614 Steimel, 57614 Stürzelbach, 57614 Woldert, 57615 Steimel, 57632 Burglahr, 57632 Kescheid, 57632 Rott, 57632 Seifen, 57639 Oberdreis und 57639 Rodenbach bei Puderbach. Im Anschluss wird der Bus Ende November nach Altenkirchen ‚umziehen‘.
Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet
Mit einem Vorlauf von ca. drei Wochen werden die Frauen über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert.
„Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus den vorgenannten Postleitzahlenbereichen bis Anfang November keine Einladung erhalten haben, soll sie nicht länger warten, sondern sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Tel. (0 63 21) 9 67 40 40 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen.
Der Screening-Bus ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16.30 Uhr besetzt; freitags ist das Mammobil von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Das Mammobil ist mit einem hochmodernen Vollfeld-Mammographiegerät ausgestattet, das durch seine sehr hohe Kontrastauflösung und spezielle Bearbeitungsprogramme eine sehr gute Beurteilung der Brust ermöglicht.
Die Aufnahmen der Brust werden von speziell ausgebildeten radiologischen Fachkräften gemacht.
Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar
Da beim Screening jede Mammographie von zwei besonders erfahrenen Radiologen angeschaut wird, erhält die Frau wenige Tage nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt.
„Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau nochmal zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung. Dr. Jochen Schenk nennt neueste Zahlen zum Mammographie-Screening. „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen. Diese positive Bilanz lässt sich aus einem aktuellen Evaluationsbericht der Kooperationsgemeinschaft Mammographie ziehen.“
Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammografie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“
Infos und Termine auch über Screening-Telefonservice
Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Tel. (0 63 21) 9 67 40 40 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr; Freitag von 8 bis 14 Uhr) oder per EMail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.
