Politik | 02.12.2014

Verbandsgemeinden der Raiffeisen-Region

Projektworkshop zur LEADER- Konzeption (LILE) fand großen Anklang

Themenveranstaltung fand in der Raiffeisen-Region im KuJu Oberhonnefeld-Gierend statt

Die Teilnehmer konnten sich an Informationstafel vor der eigentlichen Veranstaltung informieren. privat

Oberhonnefeld-Gierend. Gut 70 Mitstreiter kamen in das Kultur- und Jugend-Zentrum Oberhonnefeld-Gierend, um sich über den aktuellen Stand der LILE (Lokale integrierte ländliche Entwicklungs-Strategie) zu informieren und ganz konkret an Projektvorschlägen zu arbeiten. Die LILE stellt das derzeit in Aufstellung befindliche Bewerberkonzept der Raiffeisen-Region (VG Dierdorf, VG Flammersfeld, VG Puderbach, VG Rengsdorf) für eine Anerkennung als LEADER-Region für die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020 dar. Mit dem EU-Programm LEADER können in diesem Zeitraum verschiedenste Projekte und deren begleitete Umsetzung in der Raiffeisen-Region mit rund 2,6 Millionen Euro gefördert werden. Das EU-Programm spricht dabei nicht nur Kommunen, sondern auch Private, Unternehmen, Kirchen und Vereine an.

Seit der Auftaktveranstaltung am 6. November 2014 in Horhausen wurden für die LILE nun bereits eine Bestandsanalyse, eine Stärken- und Schwächenbetrachtung sowie ein Leitbild und Handlungsfelder mit entsprechenden Zielen erarbeitet. Diese umfassenden Inhalte stellten Marion Gutberlet, Beatrix Ollig und Dr. Elisabeth Appel-Kummer vom Beratungsbüro Grontmij nun vor. In einer Arbeitsphase des Projektworkshops ging es anschließend darum, auf Basis der derzeit vorliegenden Ziele nun Projektvorschläge zu konkretisieren. Hierzu wurden die mittlerweile etwa 60 eingegangenen Projekt-Steckbriefe vertieft und weitere neue Projektvorschläge formuliert.

Weitere Projektvorschläge können von interessierten Privatpersonen, Unternehmen, Kirche, Vereine und Kommunen noch bis Montag, 15. Dezember, eingereicht werden. Hierzu sollen die speziellen Formulare genutzt werden, die online unter www.leader-raiffeisen-region.de ausgefüllt oder auch über die VGn bezogen werden können. Projektvorschläge können zu den identifizierten fünf Handlungsfeldern „Regionale Identität“ (im Sinne Raiffeisens), „Leben im Dorf“ (Soziales Miteinander, Wohnen), „Daseinsvorsorge“ (Gesundheit und Pflege, Versorgung, Mobilität, Breitband), „Bildung und Wirtschaft“ sowie „Landschaft“ (Land- und Forstwirtschaft, Kulturlandschaft, Tourismus, Klimaschutz) eingereicht werden. Die Projekte müssen dabei dem Leitbild und den Handlungsfeld-Zielen entsprechen, die bei Interesse über die VGn zu erhalten sind.

Marion Gutberlet gab abschließend einen Ausblick, welche nächsten Schritte nun noch anstehen und im Rahmen der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 8. Januar 2015, um 18 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Puderbach vorgestellt werden. Hierzu gehören unter anderem die Erstellung eines Aktionsplans ( Auswahl von Startprojekten), eine regionsspezifische Formulierung von Förderbedingungen und ein Verfahren zur Projektauswahl, ein Finanzplan und ein Evaluierungskonzept. All diese Punkte werden mit einer sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaft der potentiellen LEADER-Region abgestimmt, die die LILE beschließen wird. Spätestens am Samstag, 31. Januar 2015, wird die LILE dann dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (MULEWF) als Wettbewerbsbeitrag der Raiffeisen-Region für die kommende LEADER-Förderperiode vorgelegt.

Ansprechpartner zum LEADER-Entwicklungskonzept Raiffeisen-Region: VG Dierdorf: Bettina Lied’l, Tel. (0 26 89) 2 91 -42, bettina.liedl@vg-dierdorf.de.

VG Flammersfeld: Anke Schmidt, Tel. (0 26 85) 8 09 -1 45, anke.schmidt@vg-flammersfeld.de.

VG Puderbach: Karl Hauck, Tel. (0 26 84) 8 58 -2 00, karl.hauck@puderbach.de.

VG Rengsdorf: Monika Edling, Tel. (0 26 34) 61 -13, monika.edling@rengsdorf.de.

Grontmij GmbH: Marion Gutberlet, Tel. (02 61) 3 04 39 -18, marion.gutberlet@grontmij.de, Beatrix Ollig, Tel. (02 61) 3 04 39 -41, beatrix.ollig@grontmij.de.

Pressemitteilung

der Verbandsgemeinden

Raiffeisen-Region

Konzentriert hörten die Teilnehmer den Ausführungen der Vortragenden zu.

Konzentriert hörten die Teilnehmer den Ausführungen der Vortragenden zu.

Die Teilnehmer konnten sich an Informationstafel vor der eigentlichen Veranstaltung informieren. Fotos: privat

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