Umfassendes Programm bei Sitzung in Steimel
Scheuerbotzen feiern Karneval
Steimel. Den Narren wurde ein umfangreiches, einundzwanzig Punkte umfassendes Programm, bei der Sitzung der Scheuerbotzen am vergangenen Samstag in Steimel geboten. Das Haus des Gastes war um einen Zeltanbau erweitert worden. Steimel ist die karnevalistische Hochburg im Puderbacher Land. Den Auftakt zu einem langen Abend machte die Kindertanzgruppe. Die Mini-Scheuerbotzen wirbelten unter dem Applaus der Zuschauer über die liebevoll dekorierte Bühne. Interessant war ein gespielter Banküberfall. Die Inszenierung hatte so Garnichts mit dem richtigen Leben zu tun, aber eine gute Übung zum weiteren Warmlaufen der Lachmuskeln.
Aus Männersicht sind bekanntlich Frauen schwierig. Dies wurde dem männlichen Publikum immer wieder bei diversen Büttenreden bestätigt. Die Jungs bekamen an dem Abend allerdings auch öfters ihr Fett ab und dies nicht zu knapp. Unter dem Punkt „Schlimmer geht immer“ wurde die Lokalpolitik von Marianne auf die Schippe genommen. „Der produziert so viel heiße Luft, damit hätte wir das Festzelt auf dem Kartoffelmarkt vier Tage lang heizen können“, war zu hören. Gemeint war der neue Steimeler „Oberbürgermeister“ Wolfgang Theis. Der konnte sich mit einem eigenen Betrag revanchieren, als er über „Bildung für den Hausgebrauch“ referierte.
Um Bildung ging es auch bei der Kindererziehung oder einer Unterrichtsstunde, die Sandra in der Schule bekam. Ein Abend, an dem viel gelacht wurde und die Teenie-Scheuerbotzen ihr tänzerisches Können zeigten.
Da hat es ein Liebhaber ganz eilig ins Bett zu kommen.
