Für das Rengsdorfer Event galt der Spruch „In der Kürze liegt die Würze“
Sieben Stunden Weihnachtsmarkt
Neun Vereine waren in Holzhütten und Zelten aktiv – sieben musikalische Darbietungen
Rengsdorf. „In der Kürze liegt die Würze“ heißt ein Sprichwort und das galt wohl auch für den Rengsdorfer Weihnachtsmarkt, der mit einer Dauer von nur sieben Stunden der vermutlich kürzeste in der Region war. „Der Arbeitsaufwand für die paar Stunden ist enorm. Unsere Gemeindearbeiter, die die sieben Holzhütten in Eigenarbeit selbst gebaut haben, begannen wegen des Wetters bereits vor vier Tagen mit dem Aufbau des Weihnachtsmarkts“, erklärte der Rengsdorfer Ortsbürgermeister Christian Robenek.
Die Gemeindeverwaltung überlegt, ob am 2. Tag gewerbliche Händler den Weihnachtsmarkt fortführen sollen. „Wir wissen aber noch nicht, ob dies bei Bürgern und Händlern auf Interesse stößt“, schränkte Robenek ein.
Neun Rengsdorfer Vereine gestalteten mit ihren tollen Angeboten den Weihnachtsmarkt auf dem Platz „Am Bur“.
So hatten u.a. die Rockfreunde Rengsdorf mit Vorsitzendem Christoph Krämer und Stellvertreter Christopher Blum in Frack und Zylinder eine leckere Feuerzangenbowle kreiert, die Feuerwehr bot Erbsensuppe aus der Feldküche an, der Sportverein-Stammtisch verkaufte u.a. Mistel- und Tannenzweige sowie Gestecke und Deko zugunsten der SV-Jugend und der Freundeskreis Saint-Pierre-le-Moûtier lockte mit echten französischen Spezialitäten in den weihnachtlich dekorierten und beleuchteten Hütten.
Natürlich gab es u.a. auch Glühwein, Wein, Kaltgetränke, Waffeln, Plätzchen, Bratwurst, Schmuck, Fackeln, Kräutersäckchen und Geschenke aus Holz. Aber nicht nur dies gab dem Rengsdorfer Weihnachtsmarkt die „Würze“, sondern auch ein fantastisches Musikprogramm mit Posaunenchor, Männerchor- und Frauenchor Rengsdorf und den kleinen „Schulhüpfern“ aus dem Kindergarten.
Die warteten dann mit anderen Kindern auf den Nikolaus, der im Bischofsgewandt erschien und 120 Tüten, gestiftet von der Gemeinde und gepackt von Berit Bertram, verteilte. Zum Programm unter dem Motto „Musik am Weihnachtsbaum“ gehörte auch der Auftritt des Musikvereins Heimbach-Weis und schließlich das Highlight die Neuwieder Band „Ohne Filter“. Diese unplugged Cover-Band spielte nicht nur Weihnachtsrock, sondern führte einige hundert Weihnachtsmarktbesucher mit einer unterhaltsamen Zeitreise durch Jahrzehnte der Rock- und Pop-Geschichte.
Leider mussten die Musiker ihren Auftritt nach drei Stunden beenden. Denn der Weihnachtsmarkt wurde von der Gemeinde Rengsdorf veranstaltet und der blieb nichts anders übrig als die Nachtruhe einzuhalten und den kurzen, wunderschönen Weihnachtsmarkt um 22 Uhr aufzulösen.
HEP
Am Stand des Freundeskreises genossen diese Herrn französische Spezialitäten.
Die Neuwieder Coverband ohne Filter durfte wegen der Nachtruhe nur drei Stunden spielen.
Von den Rockfreunden kreierte Christoph Krämer (links) und Chirstopher Blum eine leckere Feuerzangenbowle.
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