Daufenbacher DorfStammtisch „55plus“ lud „Rom-Pilger“ zu einem Vortrag ein
Spendenwanderung vom Westerwald nach Rom
Daufenbach. Im Rahmen ihrer Vortrags- und Themenabende hatte der Daufenbacher Dorfstammtisch „55plus“ den „Rom-Pilger“ Walter Eberth aus Horressen eingeladen. In einem spannenden Vortrag, hinterlegt mit eindrucksvollen Bildern von malerischen Landschaften und anstrengenden Pilgerwegen, schilderte er seine Erlebnisse und Erfahrungen, die er auf seiner abenteuerlichen Spendenwanderung vom Westerwald nach Rom gemacht hat. Sein Weg führte ihn in Etappen über den Schwarzwald, den Bodensee, durch die Schweiz und dann über den Gotthardpass nach Italien. Nach Überquerung des Passes leitete ihn sein GPS-Gerät weiter über Como nach Mailand und schließlich zu seinem Ziel, dem Petersplatz in Rom.
Die interessiert zuhörenden Stammtischfreunde erfuhren weiter, dass der 68-jährige Rentner für diese strapaziöse Strecke von ca. 1800 Km insgesamt 63 Gehtage benötigte und insgesamt rund 25000 Höhenmeter überwinden musste. Motivation für diese außergewöhnliche sportliche Leistung war für Walter Eberth auch, dass er gleichzeitig ein schon lange geplantes soziales Projekt endlich realisieren konnte. Er machte aus seiner Reise einen Spendenlauf für die Straßenkinder in La Paz/Bolivien. Wo immer sich die Gelegenheit ergab, sammelte er Spenden für diese bedürftigen Kinder ein, die sich mittlerweile auf den stolzen Betrag von über 11000 Euro aufsummiert haben. Abschließend bedankte sich Dieter Noll für die sehr interessante Präsentation und überreichte im Namen des Stammtisches noch eine Spende von rund 100 Euro.
