Allgemeine Berichte | 19.03.2014

Naturerlebnispfad der Ortsgemeinde Dürrholz hatte einen Gewässer-Erlebnis-Parcours aufgebaut

„Tag des Wassers“

An dieser Station konnte nach Klängen des Wassers gemalt werden.

Daufenbach. Am Freitag, den 14. März war der „Tag des Wassers“. Der Naturerlebnispfad der Ortsgemeinde Dürrholz hatte zu diesem Anlass einen Gewässer-Erlebnis-Parcours rund um das Gemeinschaftshaus Daufenbach aufgebaut. Rund 120 Kindergarten- und Schulkinder erlebten bei 13 Stationen einen spaßigen, aber auch lehrreichen Vormittag. Nachmittags konnten ebenfalls Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern vieles über das Element Wasser erfahren.

Der Naturerlebnispfad der Ortsgemeinde Dürrholz feiert im Sommer sein 10-jähriges Jubiläum. Die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz - die überwiegend aus engagierten Rentnern besteht - kümmert sich tatkräftig um den Erhalt der immer größer werdenden Anlage. Jeden Montag treffen sich die „grünen Männchen“, wie sie liebevoll genannt werden, zum Arbeitseinsatz. Die fleißigen Helfer hatten auch bereits am Vortag den Erlebnis-Parcours aufgebaut, Bachwasser aus Holz- und Daufenbach geholt und alles für den Tag des Wassers vorbereitet.

Neben dem Schwerpunkt „Naturschutz“ soll der Lehrpfad künftig um den Teilbereich „Wasser erleben“ erweitert werden. Dafür hat die Ortsgemeinde letztes Jahr bereits ein Wasserrad errichtet. Doch dies ist noch nicht genug für die engagierte Arbeitsgemeinschaft. Die AG Naturschutz veranstaltete am 14. März, dem „Tag des Wassers“, zusammen mit dem Umweltreferat der Kreisverwaltung Neuwied und der LUWG in Mainz im Rahmen des Projektes „Aktion Blau plus“, im und am Gemeinschaftshaus Dürrholz einen Gewässer-Erlebnis-Parcours für Kinder.

Von 10 Uhr bis 12.30 Uhr besuchten Kindergarten- und Schulgruppen den Erlebnistag und von 13.30 Uhr bis 16 Uhr hatten auch Kinder mit ihren Eltern, „oder mit der Oma“, wie eines der Kinder zurecht feststellte, die Möglichkeit 13 Stationen zu durchlaufen.

Die Kinder bekamen beispielsweise Wasser-Geschichten vorgelesen, durften nach einer „Klangreise Bach“ mit Wasserfarben malen, konnten Murmelboote bauen, oder Wasser filtern. Sie lernten aber auch etwas über die Legende der Loreley in einem Film im selbstgebauten Kino und über die natürliche Bach-Dynamik in einem Modell mit Sand, Steinen, Tannenzapfen und einer Gießkanne. So erlebten die Kinder einen abwechslungsreichen, spannenden und lustigen Vormittag, der von strahlendem Sonnenschein und warmen Wetter begleitet wurde.

„Der Gewässer-Erlebnis-Parcours trägt spielerisch zur Umweltbildung bei. Die interaktiven Stationen vermitteln in hervorragender Weise erlebnisorientiert das Thema Gewässerentwicklung und Gewässerdynamik“, erläuterte der erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Darüber hinaus gibt es einen Wasser-Erlebniskoffer passend zu dem Parcours, der praktisches Unterrichtsmaterial für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren enthält.

Dieser wurde in Zusammenarbeit von Eva Maria Finsterbusch und Christoph Linnenweber vom LUWG, den Grundschulen in Raubach und Puderbach, der Realschule Puderbach, dem Gymnasium Dierdorf, dem ifb-Bildungsinstitut, der Verbandsgemeinde Puderbach und dem Umweltreferat des Landkreises Neuwied entwickelt. Der Koffer kann beim Forstamt Dierdorf oder in der Grundschule Raubach ausgeliehen werden. Einzelne Bausteine des Gewässer-Erlebnis-Parcours sollen mit finanzieller Unterstützung des Kreises nachgebaut und in den Naturerlebnispfad eingebracht werden, so dass es auch dauerhaft Spannendes zum Thema Wasser zu entdecken geben wird. WT

An dieser Station konnte nach Klängen des Wassers gemalt werden.
Aus Alufolie konnten die Kinder Boot bauen und dann mit Murmeln beladen. Welches Schiff trägt mehr Murmeln?

Aus Alufolie konnten die Kinder Boot bauen und dann mit Murmeln beladen. Welches Schiff trägt mehr Murmeln?

An dieser Station konnte nach Klängen des Wassers gemalt werden.

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