Allgemeine Berichte | 14.10.2015

Letztes Trabitreffen in Döttesfeld

Über 160 Fahrzeuge drängten sich dicht an dicht

Aufgereiht standen die Trabis auf der Wiese unterhalb des Schützenhauses in Döttesfeld.WT

Döttesfeld. Es ist das älteste und größte Trabitreffen in Deutschland, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum in Döttesfeld feierte. Es war die letzte Einladung, die die Westerwälder Trabifreunde ausgesprochen hatten. Mit dem Treffen vom vergangenen Wochenende ist Schluss. Nicht nur bei den Fans hatte das Meeting einen festen Platz im Terminkalender. Auch die Döttesfelder liebten das Schauspiel, wenn die Wartburgs, Trabis und Sonderfahrzeuge auf die Wiese unterhalb des Schützenplatzes tuckerten. Ihr Ort war immerhin dadurch in ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland bekannt, denn von soweit kamen die Fahrzeuge angerollt. Es gab auch schon mal im Laufe der Jahre vereinzelt kritische Stimmen, die von Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung sprachen.

Zum Abschluss hatten sie die Organisatoren um Norbert Schüler noch einmal kräftig ins Zeug gelegt. So viele Fans, wie dieses Jahr zum Abschied waren noch nie angereist. Auf der Wiese unterhalb des Schützenhauses drängten sich am Samstag über 160 Fahrzeuge dicht an dicht. Im Angebot war wieder ein umfangreicher Ersatzteile-Markt.

Hier wurde sich noch für den Winter eingedeckt, damit der Fan etwas zum Schrauben hat. Geschraubt wurde auch schon vor Ort, da wurde zum Beispiel direkt ein neuer Spoiler montiert.

Mit dabei wieder die Trabilegende Rony Busch. Ihn kennt jeder. Norbert Schüler sagte mal vor Jahren, als Michael Schumacher noch in der Formel-Eins-Szene aktiv mitfuhr, „es ist der Michael Schumacher der Trabiszene“.

Rony verbringt in jedem Jahr ein Teil seines Urlaubs in Döttesfeld und reiste schon immer mindestens eine Woche früher an. Er hat für sein Zelt einen festen Stammplatz am Waldrand. Andere kamen im Laufe der Woche und schlugen ihre Zelte auf.

Am Samstag, den 10. Oktober war dann der Höhepunkt des Treffens. Vormittags starteten die Trabis in langer Reihe zur Ausfahrt zum Eisenbahnmuseum nach Asbach. Mittags gab es das berühmte Trabischießen des Schützenvereins. Hier ist nicht der Adler, sondern ein Holztrabi das Ziel.

Zum Abschluss hatte der Schützenverein eine absolute Rekordbeteiligung zu verzeichnen. Mit dem 222. Schuss war der Trabi von einer Dame erlegt.

Abends gab es zum Abschied ein großes Feuerwerkt. Anschließend kam der Entertainer Willi Wedel ins Schützenhaus und ließ es richtig krachen. Beim Abschied am Sonntag, gab es dann doch feuchte Augen und so manche Träne. In Döttesfeld wird es kein Wiedersehen der großen Trabifamilie mit ihren „Rennpappen“ geben.

Es bleiben nur die vielen schönen Erinnerungen und Fotos aus 25 Jahren.

Jetzt gehen die Fahrzeuge überwiegend in den Winterschlaf, um dann frisch gestylt im nächsten Jahr wieder auf Tour zu fahren. Wohin, da steht noch so manches Fragezeichen.

Mehr in „BLICK aktuell TV“

Einen Beitrag zu diesem Thema finden Sie in den nächsten Tagen auch auf „BLICK aktuell TV“. Mehr unter www.blick-aktuell.tv

Aufgereiht standen die Trabis auf der Wiese unterhalb des Schützenhauses in Döttesfeld.WT
Über 160 Fahrzeuge drängten sich dicht an dicht

Aufgereiht standen die Trabis auf der Wiese unterhalb des Schützenhauses in Döttesfeld.Foto: WT

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Anzeige KW 14
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Titelanzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in
Empfohlene Artikel
Gruppenfoto mit Frau Bierstedt
32

Hausen. In Hausen fand eine kleine Feierstunde statt, bei der Frau Bianka Bierstedt von den Kindern, Eltern, Mitarbeitenden und der Ortsgemeinde Hausen verabschiedet wurde. Seit 2014 hatte Frau Bierstedt in der Kita Pusteblume als Erzieherin gearbeitet und ab 2020 die Leitung der Einrichtung übernommen.

Weiterlesen

Symbolbild.
28

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Symbolbild.
42

Kreis Neuwied. Endlich werden die Tage wieder länger, heller und wärmer. Der Frühling ist da und mit ihm die Zeit, um auch draußen Hof, Balkon und/oder Garten wieder auf Stand zu bringen. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied gibt hilfreiche Tipps, wie man die typischen Frühjahrsabfälle korrekt entsorgt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2284

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Daueranzeige
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft
SB Standesamt
Stellenanzeige
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Unterstützeranzeige
Unterstützeranzeige
Mitarbeiter IT-Administrator