Hochbehälter Keltenhügel eingeweiht
Wasserversorgung der Bewohner auf Jahrzehnte sichergestellt
Oberdreis-Lautzert. Am vergangenen Wochenende wurde der neue Hochbehälter „Keltenhügel“ offiziell eingeweiht. Pfarrer Thomas Corsten von der katholischen Kirche aus Dierdorf segnet die Anlage ein. Mit der Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters in Lautzert, ist die Verbandsgemeinde Puderbach jetzt in der Lage die Wasserversorgung der Bewohner auf weitere Jahrzehnte sicherzustellen. Die Bevölkerung konnte sich am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür selbst ein Bild von der modernen Technik machen. Der Keltenhügel versorgt die Gemeinden Lautzert, Oberdreis, Woldert, Hilgert, Steimel, Weroth, Alberthofen, Rodenbach, Neitzert, Udert, Ratzert, Puderbach, Richert, Strunkeich, Haberscheid, Niederdreis und Hanroth mit Wasser. Die anderen Gemeinden im Puderbacher Land werden vom Dernbacher Kopf aus versorgt.
In der Verbandsgemeinde Puderbach wird bis auf einen geringen Anteil die Wasserversorgung aus Eigengewinnung sichergestellt. Den Hauptanteil von 87 Prozent stellt dabei das Quellwasser. Zehn Prozent wird aus dem Grundwasser mit Tiefenbohrungen von bis zu 100 Metern gefördert. Das Rohwasser, das im Puderbacher Land gewonnen wird, kann fast naturbelassen verwendet und muss nur geringfügig aufbereitet werden. Das gewonnene Wasser ist sehr sauer und wird durch eine Filtration über Calciumkarbonat auf einen pH-Wert von 7,7 gebracht. Mögliche gesundheitsschädigende Keime werden durch die chemiefreie arbeitende UV-Filter-Anlage abgetötet.
Der zweite zentrale Aufbereitungspunkt, neben dem Dernbacher Kopf, wurde jetzt in Lautzert mit einer offiziellen Feier in Betrieb genommen. Der Hochbehälter „Keltenhügel“ in Lautzert mit seinen beiden Speicherkammern kann 3.000.000 Liter Wasser speichern. In Dernbach sind es 2,3 Millionen Liter und in neun Tiefbehälter stehen nochmals 1,55 Millionen Liter Wasser zur Verfügung. Die Bevölkerung braucht sich über die Wasserversorgung keine Gedanken zu machen.
Verbandsbürgermeister Volker Mendel gab den vielen Gästen bei der Eröffnung einen Abriss über die Entwicklung im Bereich Wasser und Abwasser. Im Jahre 2004 fasste der damalige Verbandsgemeinderat unter Führung des Bürgermeisters Wolfgang Kunz den einmütigen Grundsatzbeschluss, dass die Wasserversorgung in eigenen Händen bleiben soll. Danach stand die Entscheidung an, ob die bestehenden Anlagen saniert oder neue Anlagen errichtet werden sollen. Da der Neubau nur unwesentlich teuerer als die Sanierung war, fiel die Entscheidung zu Gunsten der Neubauten der Hochbehälter „Dernbacher Kopf“ und „Keltenhügel“.
Bislang wurden insgesamt 12 Millionen Euro in die Erneuerung gesteckt. Davon hat das Land 7,6 Millionen gefördert. Bis 2018 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein. Hierfür werden noch 2,5 Millionen Euro benötigt. Ein wesentlicher Punkt ist hier die Verbindungsleitung mit Pumpstation zwischen den beiden Hochbehältern. „Damit wird die Versorgungssicherheit der Bevölkerung nochmals deutlich verbessert“, sagt Volker Mendel. Falls ein Hochbehälter, warum auch immer, ausfallen sollte, dann kann der andere Hochbehälter die Wasserversorgung alleine sicherstellen.
Durch die jetzige Zentralisierung und die Höhenlage der Hochbehälter können insgesamt 30 alte Betriebsstätten zurückgebaut werden. Ebenso werden kaum noch Druckerhöhungsanlagen gebraucht. Es werden künftig erhebliche Stromkosten eingespart. Die eingesetzten Druckminderer arbeiten stromlos.
Landrat Rainer Kaul bezeichnete Puderbach auf Grund seiner Topografie in der glücklichen Lage „die Wasserversorgung selbst sicherzustellen“. Nach seinen Worten ist dies nicht in allen Verbandsgemeinden des Kreises gegeben.
Blick in den Technikraum.
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