Allgemeine Berichte | 05.05.2015

Katholische Frauengemeinschaft St. Johannes Ap. Gondorf

800 Euro für einen guten Zweck

800 Euro wurden der „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz“ übergeben.privat

Kobern-Gondorf. Während des monatlichen Kaffee-Nachmittags übergab der Vorstand der katholischen Frauengemeinschaft St. Johannes Ap. Gondorf einen Scheck über 800 Euro an die „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz“, vertreten durch zwei Mitglieder, die als ehrenamtliche Mitarbeiter im Vorstand der Elterninitiative tätig sind. Die Spende ist ein Teil aus dem Basarerlös 2014 des Elisabethmarkts der katholischen Frauengemeinschaft Gondorf.

Seit nunmehr 25 Jahren engagiert sich der Verein für krebskranke Kinder und deren Familien. Die Initiative beschäftigt eine onkologische Fachkinderkrankenschwester. Sie betreut die an Krebs erkrankten Kinder im Krankenhaus, besucht die Familien in den Therapiepausen aber auch zu Hause. Sie ist das Bindeglied zwischen stationärer Behandlung im Krankenhaus, ambulanter Versorgung zu Hause und der Elterninitiative. Die „Mutperlen“ als Trostspender haben eine große Wirkung. Kinder, die mit der Diagnose „Krebs“ auf die Station kommen und lang andauernde Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, bekommen als kleinen Trost die Mut-Perlen. Die Mut-Perlen werden durch Spendengelder der Elterninitiative finanziert und bedeuten für die Kinder eine kleine Motivation für den Tag.

Die Kette beginnt mit dem Symbol des Ankers, der für die Hoffnung steht. Im Anschluss wird der Name aufgefädelt - und schon beginnt die besondere Krankengeschichte von jedem Kind. Es gibt rote Perlen für einen „Pieks“, gelbe für Diagnostik, zwei Perlen für „Chemos“, einen Stern für die stationäre Aufnahme. Insgesamt sind es 30 Perlen, die für unterschiedliche Behandlungen eingesetzt werden. Bei einem besonders schönen oder einem besonders schrecklichen Tag gibt es auch eine Perle. Jedes Kind ist ganz individuell - und somit auch die jeweilige Mut-Perlenkette.

Es ist ein besonderes Geschenk an die Kinder und ihre Eltern. Zusätzlich gibt es für die Eltern von krebskranken Kindern eine „Elternwohnung“ in der Nähe der Kinderklinik.

800 Euro wurden der „Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz“ übergeben.Foto: privat

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