FSV Dieblich - Abteilung Tischtennis
Das Double ist perfekt
Dieblicher Herren gewinnen nach dem Meistertitel auch den Regionspokal
Dieblich. Die Dieblicher Tischtennisherren sind in diesem Jahr nicht zu stoppen! Den Meistertitel schon im Gepäck reiste die Mannschaft nach Windhagen zum Finalturnier um den Regionspokal. Und um es vorweg zu sagen, bei der Rückreise war das Gepäck noch um einiges schwerer geworden, denn der Pokal war mit dabei.
Mit dem Vizemeister TV Mülhofen II wartete im Halbfinale ein alter Bekannter aus der Meisterschaftsrunde. Dort hatte der FSV einmal 8:0 gewonnen und beim 7:7-Remis im Hinspiel den einzigen Punktverlust der gesamten Saison erlitten. Volker Boche spielte das erste Einzel gegen Michael Kraus, die Mülhofener Nummer 1. Nach hartem Kampf konnte er einen 1:2-Satzrückstand noch in einen 3:2-Sieg umwandeln. Dies brachte der ganzen Mannschaft die nötige Sicherheit. Peter Mohnen und Armin Schmitt gewannen gegen Armin Anders und Andre Ferber ganz klar mit 3:0. Das anschließende Doppel konnte schon den Siegpunkt bringen. Volker Boche und Tobias Dany spielten gegen Michael Krauß und Bruno Gimler. Es war ein sehr spannendes Spiel, mit einem 11:9 im fünften Satz machten Boche und Dany schließlich den Einzug ins Finale perfekt. Im Finale wartete der TTC Bad Hönningen, der im Halbfinale den SV Windhagen II mit 4:2 besiegt hatte. Dieses Mal war der FSV nur Außenseiter, aber die Spieler waren zuversichtlich und wollten den Cup nach Hause holen. Zudem hatte der Staffelleiter der 2. Kreisklasse auf ein 4:1 für Bad Hönningen getippt, ein zusätzlicher Ansporn für die Männer von der Mosel.
Mit Netzrollern und Kantenbällen
Im ersten Einzel ging es direkt zur Sache. Volker Boche spielte gegen Marc Schmelzer, einen unangenehmen Noppenspieler. Nach einem 0:1-Satzrückstand konnte Boche die nächsten zwei Sätze gewinnen, Satz vier ging dann aber wieder an Schmelzer. Im fünften Satz führte Boche schon recht deutlich, es wurde jedoch noch einmal knapp. Beim Stande von 11:10 produzierte er einen Netzroller und damit war das erste Spiel zugunsten des FSV entschieden. Auch in den anderen Begegnungen hatten die Dieblicher das Glück auf ihrer Seite. Peter Mohnen gewann sein Einzel nach einigen Problemen im ersten und zweiten Satz dann doch recht souverän mit 3:0. Das nächste Einzel bestritt Tobias Dany gegen die favorisierte Nummer 2 der Hönninger, Michael Preiß, und bis zur Mitte des zweiten Satzes sah es so aus, als ob Dany keine Chance hätte. Den ersten Satz hatte er verloren und im zweiten Satz lag er mit 3:7 zurück. Dann kam seine „Netzroller“-Zeit und dadurch drehte er den Satz noch um. Den dritten Satz konnte Preiß wieder für sich entscheiden aber im vierten und fünften Satz setzten sich Danys Netzroller und Kantenbälle durch. Das anstehende Doppel konnte nun die Entscheidung bringen, Peter Mohnen und Armin Schmitt waren dementsprechend hoch motiviert. Im ersten Satz mussten sie sich noch an die Noppen des Gegners gewöhnen und verloren mit 9:11. Danach lief es besser und die Sätze zwei und drei wurden gewonnen. Im vierten Satz machten die Gegner relativ leichte Fehler, Mohnen/Schmitt führten schnell mit 10:5 und es fehlte noch ein einziger Punkt zum Pokalsieg. Aber, jetzt flatterten die Nerven und Hönningen kam zum 10:10 heran. Die FSV-Spieler bäumten sich jedoch wieder auf, machten zwei Punkte am Stück und nahmen jubelnd den Pokal in Empfang. Im Mai fährt die Dieblicher Mannschaft nach Boppard zu den Spielen um den Rheinlandpokal. Auch dort möchte sie eine gute Rolle spielen.
