Pizza backen und jede Menge Spaß in Kobern-Gondorf
„Die Mischung macht es“
Kobern-Gondorf. Ein buntes Freizeitprogramm rund um Kobern-Gondorf erlebten 54 Kinder der Gemeinde. Auch bei der neunten Ferienfreizeit vor Ort hatten sich die 14 ehrenamtlichen Betreuer eine Menge einfallen lassen. „Die Mischung macht es“, stellt Alexandra Dötsch fest, die auch in diesem Jahr wieder die Organisation und Leitung der Ferienfreizeit übernommen hat. „Das Programm muss interessante und abwechslungsreiche Bestandteile beinhalten, aber auch die Bewegungsmöglichkeit darf nicht zu kurz kommen.“ Insofern ist es für Alexandra Dötsch jedes Jahr die wichtigste Aufgabe, das Programm für die Ferienwoche zusammenzustellen. Dass dies in dieser Woche wieder perfekt gelungen ist, bestätigen die Teilnehmer gerne. Emma Schönauer und Jana Winkler sind so genannte „Wiederholungstäterinnen“, für Emma ist es bereits die sechste Teilnahme an der Ferienwoche. „Wir haben sehr viel Spaß, machen unterschiedlichste Dinge und lernen immer wieder andere kennen“, berichten die Beiden. Und auch für Anna Zerwas ist die große Teilnehmerzahl von Vorteil: „Wir können mit anderen Kindern spielen und finden immer einen Spielpartner.“
Ein besonderes Highlight hatten dieses Jahr Anja und Guido Thilmann von der Bäckerei Thilmann in Wolken angeboten. Nicht nur, dass die Teilnehmer vieles über das gesunde Backen von Brot und Brötchen erfuhren. Alle Kinder konnten zudem ihren eigenen Hefezopf flechten, der dann fertig gebacken am nächsten Tag in der Koberner Filiale zur Abholung bereitlag. „Wir wollten auch ein kleines Backerlebnis ermöglichen“, so Anja und Guido Thilmann. Und damit dieses länger in Erinnerung bleibt, wurde in der Bäckerei auch gleich die eigene Pizza für das Mittagessen gebacken. Solch eine Ferienwoche, die von der Ortsgemeinde bewusst sozial angelegt ist, bedingt die Unterstützung Vieler. Ob nun durch Gewerbebetriebe wie das Gasthaus Kastorschänke, die Bäckerei Thilmann oder die Energieversorgung Mittelrhein, Vereine wie den Sportverein Untermosel, die FFW Kobern-Gondorf und den MSC Dreckenach, sie alle helfen, die Kosten gering zu halten. Das größte Dankeschön, dessen ist sich Alexandra Dötsch bewusst, gehört den Betreuern. „Wir alle investieren eine Woche unseres Urlaubs oder unserer Freizeit, um hier ehrenamtlich tätig zu werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Dötsch. Und daher darf dort auch der Dank der Ortsgemeinde nicht fehlen, für die die Ferienwoche ein wichtiges Angebot im Gemeinwesen darstellt.
