Allgemeine Berichte | 04.08.2015

Zum elften Mal fiel der Startschuss zum Brodenbacher Berglauf

Ein schweißtreibender Wettbewerb

Siebenunddreißig Läuferinnen und Läufer gingen an den Start

Beim Übertreten der Ziellinie galt oft der erste Blick der Stoppuhr.EP

Brodenbach. Das Ziel hieß „Ehrenburg“, und zu bewältigen war eine Höhendifferenz von 192 Metern mit einem starken Anstieg im letzten Drittel.

Da musste mit den Kräften gehaushaltet werden, um die Strecke von knappen sechs Kilometern in maximal einer Stunde und fünfzehn Minuten zu schaffen. Los ging es am Feuerwehrhaus.

Dort stellten sich in diesem Jahr siebenunddreißig Läuferinnen und Läufer der Herausforderung und starteten gemeinsam nach dem Startschuss von Jörg Winter, der in seinem Amt als Beigeordneter den Ortsbürgermeister Jens Firmenich vertrat. Die Teilnehmer mussten zunächst eine Runde über die Gemeindestraßen „Salzwiese“ – „Im Moorkamp“ – und „Am Moselhang“ zurück zum Feuerwehrhaus laufen, bevor sie über den Ortsteil „Ehrenburgertal“ den Anstieg zur Ehrenburg bezwangen. Oben angekommen hatten sie die Wahl, entweder zu Fuß  oder mit dem Shuttle-Bus zurück nach Brodenbach zu kommen.

Startberechtigt sind bei diesem Wettbewerb Frauen und Männer ab 16 Jahren, eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Diesmal starteten 31 Männer in den Klassen von 30 bis 75.

Ältester Läufer war 77 Jahre

Mit 77 Jahren war Jürgen Meinrad-Schlegel aus Köln der älteste Läufer. Für ihn war es der 1170ste Lauf. Leider erreichte er nicht seine Bestzeit, doch auch 38:59,3 sind ein beachtliches Ergebnis.

Von den sechs gestarteten Teilnehmerinnen lief eine in der Altersklasse 18/19, zwei in der Klasse 40, eine in 50 und eine in 60.

Die älteste Läuferin war Barbara Jäger aus Serrig vom ESV Gremberghoven und brauchte 46:12,5 Minuten, bis sie durch das Burgtor lief. Lydia Ibald aus Hatzenport war die jüngste Teilnehmerin

und 33:34,4 Minuten schnell. Der schnellste Läufer heißt Vadim Penner, kommt aus Kaisersesch, lief für den LG HSC Gamlen – RSC Untermosel und benötigte nur 22:23,7 Minuten. Dicht folgte ihm Siegfried Krischer aus Heimbach vom TSV Bayer 04 Leverkusen auf den Fersen, seine Zeit 22:41,3 Minuten. Platz drei belegte Thorsten Bonn aus Königswinter. Er erreichte die Ehrenburg in 23:24,7 Minuten. Den ersten Platz in der Mannschaftsbewertung erreichte der LG HSC Gamlen – RSC Untermosel. Vier Teilnehmer benötigten insgesamt eine Stunde 47:28,3 Minuten.

„Hatzepodda and Friends“ wurden zweite, die drei Teilnehmer brauchten eine Stunde und 31:29,3 Minuten. Für alle war es wegen der sommerlichen Temperaturen ein schweißtreibender Wettbewerb, der vom Förderverein und Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Brodenbach professionell organisiert wurde. Die Idee zum Berglauf, der im Rahmen des Dorffestes durchgeführt wird, hatte der Verein im Jahr 2005. Ein Jahr später erweiterte man den Wettbewerb um einen Schülerlauf, an dem Schüler und Jugendliche bis 16 Jahre teilnehmen können.

  Drei Gründe führten dazu: einmal um die Attraktivität des Dorffestes zu steigern, dann um den Tourismus zu fördern und um den Breitensport, sowie den Sport im Feuerwehrwesen aktiv zu unterstützen und zu fördern. Und mit der weit über die Region bekannten Ehrenburg, war ein einmaliges Ziel gefunden. Eingebettet in herrlicher Landschaft erreichten jetzt zum elften Mal Läuferinnen und Läufer die spektakulären Gemäuer der mittelalterlichen und sagenumwobenen Burg im mystischen Ambiente. Im schönen Moselort Brodenbach wartete die Siegerehrung. Bewertet wurden die Teilnehmer/innen in Altersklassen einzeln und als Mannschaft. Die ersten drei Plätze jeder Klasse erhielten Pokale, die drei Tagesschnellsten ein Preisgeld. Ja und dann wurde gefeiert, denn schließlich war es das „Brodenbacher Dorffest“.

Mit einem regelmäßigen Training ist die Teilnahme am Berglauf auch für Ältere Erfolg versprechend.

Mit einem regelmäßigen Training ist die Teilnahme am Berglauf auch für Ältere Erfolg versprechend.

Einen Filmbeitrag finden Sie aufwww.blick-aktuell.tvViel Spaß!

Einen Filmbeitrag finden Sie auf www.blick-aktuell.tv Viel Spaß!

Beim Übertreten der Ziellinie galt oft der erste Blick der Stoppuhr.Fotos: EP

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Fahrer gesucht (m/w/d)
Koblenz blüht
Rund ums Haus
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2252

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Rund ums Haus
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Titel
Schulze Klima -Image
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
Container Anzeige
Rund ums Haus
PR-Anzeige
Titelanzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Unterstützeranzeige