FSV Dieblich - Erste Mannschaft
Einlauf auf die Zielgerade
Dieblich schlägt NK Croatia Koblenz mit 3:1
Dieblich. Der FSV Dieblich ist kurz vor dem Ziel. Er musste jedoch ein hartes Stück Arbeit gegen den NK Croatia bewältigen, denn der Tabellendritte aus Koblenz war ein Kontrahent, der diese Bezeichnung auch redlich verdiente. Ungeachtet dessen ging es munter los, der Auftakt war vom feinsten. Bereits in der 3. Minute segelte eine Maßflanke von Moritz Seibeld in den gegnerischen Strafraum und Michael Perscheid war mit dem Kopf zur Stelle. 1:0, und die Hoffnung der Fans auf einen Sieg im Schongang war nicht zu überhören. Aber die Gäste ließen sich nicht hängen. Dieblich war nach der Führung zwar weitgehend überlegen, fand aber gegen die gut gestaffelte Abwehr der Koblenzer Mannschaft kein wirkungsvolles Mittel, um mit dem zweiten Treffer für klare Verhältnisse zu sorgen. Allerdings ließ auch die bestens positionierte Defensive der Platzherren bis zur Halbzeitpause keine Ausgleichschance zu.
Zwölf Minuten nach dem Wiederanpfiff kam die kalte Dusche. Das 1:1, ein Freistoßtor aus 18 Metern, unhaltbar für den Dieblicher Keeper Philipp Jung.
Doch in diesem kritischen Moment bewies der FSV die Nervenstärke und spielerische Klasse, die ihn während der ganzen Saison ausgezeichnet hat. Mit Courage, Cleverness und Zweikampfstärke fand die Mannschaft zurück ins Spiel mit der Folge, dass nur sechs Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung bejubelt werden durfte. Wieder war Michael Perscheid zum rechten Zeitpunkt am richtigen Platz und hämmerte das Leder aus kurzer Entfernung in die Maschen. Die Erleichterung außerhalb des Platzes war noch um einiges größer, als die der Spieler auf dem Feld. Und dann kam die Erlösung durch einen Elfmeter, den Jinka Morales unmittelbar vor dem Abpfiff kaltblütig verwandelte. Ein verdienter, schwer erkämpfter Heimsieg, der dem FSV auf den letzten Metern des Saisonmarathons einen fast uneinholbaren Vorsprung bringt.
FSV Dieblich: Philipp Jung, Stefan Holzke, Christian Schäfer, Daniel Schäfer, Moritz Seibeld, Thomas Andernach, Timo Gaumert, Jinka Morales, Niklas Pistono, Dominik Tausch, Michael Perscheid, Philipp Jaschewski, Philipp Volk, Jochen Kries. Und so sieht das Restprogramm aus: am Sonntag, 12. Mai, um 14:30 Uhr, tritt die Mannschaft beim direkten Verfolger VfB Lützel an. Ein Unentschieden und der Meistertitel ist gesichert. Sollte dies wider Erwarten nicht gelingen, dann gibt es sechs Tage später, am Samstag, 18. Mai, um 17 Uhr in Dieblich die nächste Chance gegen den Tabellenletzten SV Bassenheim II. Nach einem Sieg und dem Aufstieg heißt dann das Motto: „Ramba-Zamba, Freibier und Freude pur.“
Zweite Mannschaft
Die zweite Mannschaft hat zwei Spiele nacheinander mit 2:1 verloren. Sowohl auswärts in Mülheim-Kärlich III als auch daheim gegen Weitersburg III gab es keine Punkte zu sammeln. Dabei hatten beide Partien einen völlig unterschiedlichen Charakter. In Mülheim gab eine blutleere Truppe ihr Stelldichein, ohne Durchschlagskraft und ohne den Ehrgeiz, ihr durchaus vorhandenes Potenzial in die Tat umzusetzen. Dem zu Folge war die Niederlage eine logische Folge der nicht abgerufenen Möglichkeiten.
Torschütze für den FSV: Jan Bellinghausen;
FSV Dieblich II: Stephan Häas, Sascha Schäfer, Thomas Drzimalla, Moritz Reif, Philipp Dickhardt, Tobias Weber, Kevin Müller, Philipp Schuster, Jan Bellinghausen, Sascha Kaffine, Thomas Schäfer, Florian Elsner, Manuel Dickhardt, Marian Linsel. Gegen Weitersburg sah es schon anders aus. Über die gesamte Spielzeit die bestimmende Mannschaft war der FSV aber nicht in der Lage, dies auch zahlenmäßig, sprich, in Toren, zu bestätigen. Die Gäste aus Weitersburg hatten exakt zwei Chancen und die haben sie beide genutzt. Das deprimierende Fazit: Wer seine Möglichkeiten vorne versemmelt, darf sich nicht wundern, wenn er hinten bestraft wird. Ärgerlich, aber diese traurige Tatsache zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Rückrunde.
Torschütze für den FSV: Sascha Kaffine
FSV Dieblich II: Stefan Häs, Sascha Schäfer, Thomas Schäfer, Jochen Kries, Philipp Dickhardt, Tobias Weber, Yacine Deki, Philipp Schuster, Sascha Kaffine, Philipp Jaschewski, Chris Dippmar, Jan Bellinghausen, Marian Linsel
