Kooperation Kindertagesstätte - Grundschule in Kobern-Gondorf
Experimentiertag
Kobern-Gondorf. Nachdem im 1. Schulhalbjahr die Schulneulinge der Kita St. Johannes Ap. Gondorf gemeinsam mit der 1. Klasse der Grundschule an der Niederburg im „Haus der kleinen Forscher“ in Gondorf experimentiert hatten, folgte nun der Gegenbesuch der Kindergartenkinder in Kobern. Zehn Jungen und Mädchen waren mit Schwester Ursula, der Leiterin der Einrichtung, zu Gast in der Grundschule. Im Herbst hatten die Kinder Versuche rund um das Thema „Farbe“ durchgeführt. Zum Einstieg betrachteten die Schulneulinge Fotos, die von der Schulleiterin Frau Mattern am Smartboard projiziert wurden.
Sie zeigte Momentaufnahmen von Tropfen, die auf eine Wasseroberfläche treffen. Die Kinder ließen ihrer Kreativität freien Lauf und beschrieben alle begeistert, was sie denn in dem jeweiligen Gebilde entdeckten und was es für sie darstellte. Dabei zogen manche auf beeindruckende Weise Parallelen zu Dingen, die sie in den letzten Monaten im Länderprojekt der Kita kennengelernt hatten. Dann startete die gemeinsame Versuchsreihe mit Klasse 1. Nach einem Begrüßungslied versammelten sich alle im Eingangsbereich, wo Herr Freiling die Thematik „Luft und Wasser“ vorstellte. In kleineren Gruppen erhielten die Kinder anschließend die Gelegenheit, selbst zu unterschiedlichen Phänomenen Vermutungen anzustellen und die Versuche dann unter Anleitung eines Erwachsenen durchzuführen. Dabei ging es zum Beispiel um die Fragen „Was schwimmt, was sinkt?“, „Was löst sich in Wasser auf?“ oder „Wie entsteht Tau?“
Erstaunt waren die Kinder, herauszufinden, wie viele Büroklammern doch in ein Glas Wasser passen, ohne dass dieses überläuft. Dabei übten sie gemeinsam das Zählen.
Erfahrungen mit warmer Luft, die sich ausdehnt, konnten genauso gemacht werden wie mit der Kraft der Luft. Besonders amüsant war das von einem Luftballon angetriebene Auto, das durch den Flur raste. Der Dauerregen verhinderte leider, dass die Kinder auch gemeinsame Pausen auf dem Schulhof unter Nutzung der Spielgeräte hatten. Die Klassenlehrerin Frau Kock sorgte durch Übungen mit dem Schwungtuch für ausreichend Bewegung und Abwechslung. Sehr fasziniert waren alle vom Abschlussversuch, der nach intensivem Beobachten einen Überraschungseffekt beinhaltete. Nach einem erfahrungsreichen Vormittag in gemischten Schüler-Kindergartenkinder-Gruppen fuhren die Schulneulinge mit dem Schulbus zurück in die Einrichtung nach Gondorf. Schon jetzt steht für die Leiterinnen der Einrichtungen fest, dass diese Art der Zusammenarbeit im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden soll.
