Förderverein Feuerwehr Dieblich e.V.
Familientag der Feuerwehr
Dieblich. "Familientag der Feuerwehr" Unter diesem Motto veranstalteten der Förderverein und die Freiwillige Feuerwehr Dieblich am Erntedanksonntag ihr diesjähriges Feuerwehrfest. Getreu diesem Motto wurde wieder für alle etwas geboten. Um 10 Uhr öffneten die Pforten des Gerätehauses und es wurde wie üblich mit einem Frühschoppen gestartet. Neben benachbarten Feuerwehren füllten bald Gäste aus nah und fern die Fahrzeughalle. Die Plätze waren dann vollends gefüllt, als es zum Mittagessen ging. So hatten die Feuerwehrkameraden und ihre Partnerinnen in der Küche und an der Theke alle Hände voll zu tun, um die kulinarischen Wünsche der Gäste zu erfüllen.
Nach dem Mittagessen galt es, Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen. Hierzu waren der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, Ralf Dötsch, unser Ortsbürgermeister, Andreas Perscheid, und der stellvertretende Wehrleiter der VG Rhein-Mosel, Uwe Göbel, anwesend. In ihren Ansprachen lobten der Beigeordnete sowie der Ortsbürgermeister das Engagement der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitglieder und hoben den Stellenwert der Feuerwehren in der Gemeinde hervor. Anschließend wurden die beiden Feuerwehrmannanwärter, Felix Jung und Jonathan Sauer, nach erfolgreicher, zweijähriger Grundausbildung zum Feuerwehrmann ernannt. Des Weiteren wurden Björn Batta und Christoph Klause zum Brandmeister befördert. Beide hatten im vergangenen Jahr zwei Wochen ihres Urlaubes geopfert und den 70-stündigen Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule mit Erfolg besucht. Anschließend galt es, noch ein paar besondere Ehrungen durchzuführen, waren es doch fast 350 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr und das mit nur sechs Personen: Reinhold Sauer als Wehrführer verlas die Urkunden und gratulierte Eduard, Johann, Karl und Manfred Jung sowie Richard Sauer zu jeweils 55 Jahren Mitgliedschaft in der Feuerwehr Dieblich. Der Ehrenwehrführer Karlfried Hörter wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Alle Geehrten erhielten vom Vorsitzenden des Fördervereins, Dirk Jung, ein Weinpräsent als Dank für die langjährige Treue zur Feuerwehr.
Hiernach ging es vor dem Gerätehaus weiter. Hier waren den ganzen Tag das Fahrzeug und die Geräte zu besichtigen. Aber nun sollte auch „Action“ folgen: Fünf Feuerwehrkameraden führten die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer mittels Tragkraftspritze vor. Man zeigte dem Publikum, wie Saugschläuche gekuppelt werden und die TS8/8 angekurbelt wird. Ein anschauliches Beispiel dafür, dass die Arbeit bei der Feuerwehr auch an dieser Stelle hart und anstrengend sein kann und die Wasserentnahme aus einem Hydranten doch deutlich einfacher und schneller vonstatten geht.
Um 14 Uhr waren dann die Kinder am Zuge: Hinter dem Gerätehaus wartete das Spielmobil Kowelix darauf, von den Kindern erobert zu werden. Diese machten den gesamten Nachmittag ausgiebig vom Spieleangebot der Betreuer Gebrauch. Ebenfalls um 14 Uhr wurde im Schulungsraum das Kuchenbuffet eröffnet. Die Partnerinnen der Feuerwehrkameraden hatten wieder fleißig gebacken, zudem wurden wie in jedem Jahr frische Waffeln zubereitet. Auch hier füllte sich schnell der Raum und man genoss Kaffee und Kuchen. Während dessen wurde vor dem Geräthaus die nächste Vorführung vorbereitet. Ein Feuerlöschertrainer wurde aufgebaut. Hier hatten alle Gäste die Gelegenheit, einmal einen Feuerlöscher auszuprobieren. Als Highlight wurde dann noch die Explosion einer Spraydose demonstriert. Es gab viele „Aha-Effekte“ in den Gesichtern der Zuschauer zu sehen, was eine achtlos im Auto liegen gelassene Spraydose so anrichten kann. Um 15:30 Uhr heulte die Sirene am Gerätehaus für die Schauübung auf. Aus dem ersten Stock des Wohnhauses gegenüber der Feuerwehr drang dichter Qualm und an einem Fenster machte sich eine eingeschlossene Person bemerkbar. Schnell wurden die Lage erkundet, Schläuche ausgelegt und eine Leiter zur Rettung der Person aufgebaut. Nachdem die Person gerettet und auch der Brand gelöscht war, spendeten die vielen Zuschauer der Übung der eingesetzten Löschgruppe einen kräftigen Applaus für die erfolgreich vorgeführte Übung. Mit der Übung endete dann der offizielle Teil des Festes. Gefeiert wurde jedoch noch bis in die Dunkelheit in der ein oder anderen gemütlichen Runde.
