Große Jahresradtour des TSV Lehmen
„Fitness für Männer“
200 Kilometer mit dem Rad entlang der Nahe und dem Rhein
Lehmen. Die Männer um Coach Willi starteten am 6. August zu ihrer großen Jahresradtour. Mit dem Zug ging es über Koblenz und Ingelheim nach Idar-Oberstein und dann folgten die Sportler vier Tage lang mit ihren Fahrrädern den wunderschönen Radwegen entlang der Nahe bis zur Mündung in Bingen.
Dann am Rhein entlang bis Koblenz und mit Schwung zurück zum Ausgangspunkt Lehmen. Bestens vorbereitet machte sich die achtköpfige Gruppe mit Martin, genannt der Zugelaufene, Kastor, dem Basilikakenner, Hans-Georg, dem Mechaniker, Hermann, dem Geschickten, Dieter, dem Fotografen, Willi, dem Banker, Toni, dem Belgier und Winfried aus dem Hause Evches, auf den Weg. Von der Edelsteinstadt Idar-Oberstein ging es zunächst nach Kirn, wo von den Sportsenioren in der ortsansässigen Brauerei das neu vorgestellte Bier „Kirner hell“ verkostet wurde. Am frühen Abend erreichte die Truppe nach rund 30 gefahrenen Tageskilometern Weiler bei Monzingen. Auf dem Schmidtbergerhof erholte man sich bei Bier, Wein und frisch Gegrilltem im schönen Innenhof des Weingutes.
Toni, der Belgier mutierte am ersten Abend der Tour zum Tatoo Fan, animiert durch die Bedienung der Gutsschänke. Am Freitag ging es nach einem kräftigen Frühstück und bei hochsommerlichen Temperaturen weiter bis zum Niederthäler Hof. Kastor musste eine gewagte Vollbremsung hinlegen, um die Einfahrt zum Biergarten nicht zu verpassen. Nachdem die Prinz-Luitpoldbrücke bei Oberhausen an der Nahe, dem ehemaligen Grenzübergang zu Bayern, in Augenschein genommen war, ging es über Münster am Stein nach Bad Kreuznach. Neben den Salinen wurde sich erfrischt, die hochsommerliche Temperatur von 39 Grad zollte ihren Tribut. In Langenlohnsheim, dem zweiten Etappenziel, übernachteten die Sportler im Gutshof Höhn-Zimmermann. Nachdem sich die Moselaner bei kühlen Getränken und leckeren Speisen wieder gestärkt hatten, fanden sie schnell zur Nachtruhe - wenigstens Einige. Am Samstag wurde die Basilika in Bingen besichtigt. Bei der Rast in Rheindiebach sorgte Winfried, über Umwegen, im wahrsten Sinne des Wortes, für den erlesenen Tageswein. In Hirzenach wurde die Probstei mit ihrer berühmten Gartenanlage besichtigt. Bad Salzig war das nächste Etappenziel. Hier wurde die Truppe von Erwin dem Schlosser königlich bewirtet. Erwin, eingefleischter Junggeselle und Alleskönner, war ein Arbeitskollege von Toni, dem Belgier. Am Sonntag rollte das Team von der Mosel entspannt über Spay - Boxenstopp mit Frühschoppen - Boppard, Koblenz, Kobern-Gondorf - Nachmittagstrunk bei Kastor dem Basilikakenner - nach Lehmen. Knapp 200 km wurden in den vier Tagen der Radtour ohne Pannen und Unfälle zurückgelegt. Im Heimatort Lehmen wieder gut angekommen gab es einen gemütlichen Tourabschluss „Im Erlenbärsch“ zusammen mit den Frauen der unermüdlichen Radler, die eine Städtetour nach München unternommen hatten.
