Urige Atmosphäre in Alkens Gassen, Höfen und Keller
Fünf Weingüter öffneten ihre Tore zum Wein- und Winzerhoffest
Alken. Guter Wein, Leckeres aus der Winzerküche, Musik und Stimmung – dafür stand auch das 53. Wein- und Winzerhoffest, ausgerichtet von fünf Alkener Winzern. Drei Tage lang feierten Gäste aus nah und fern bei bester Laune und genossen Gutes für Leib und Seele. Schon freitags waren Besucher der Partnerstädte aus Holland und Belgien angereist. Sie lassen es sich nicht nehmen, dieses traditionelle Geschehen jedes Jahr mit zu feiern. Dadurch haben sich viele jahrelange Freundschaften entwickelt. Am Freitag hieß es um 18 Uhr: „Höfe und Keller sind geöffnet“! Vier Weingüter luden zu Livemusik ein: im Weingut Löhr spielten die „Schdäifleda“, das „Duo Timeless“ sorgte im Weingut Wegrzynowski für Stimmung, im Weingut Thönnes tat dies „Acoustic Playground“. Livemusik mit „Ronny“ lockte viele Gäste ins Weingut Hammes. Die abendliche Livemusik wurde von den Weingütern auch an den folgenden Tagen mit wechselnden Musikgruppen geboten, die für moselländische Stimmung in den Gassen sorgten. Für Interessierte gab es eine Abendführung durch das historische Alken. Ein fester Programmpunkt des Wein- und Winzerhoffestes ist die Abholung der Weinkönigin. Dazu trafen sich Alkener Bürger, Besucher und Mitglieder der Ortsgemeinde im Weingut Löhr. Für die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel war Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld gekommen und Rudi Zenz in Vertretung des Landrates. Angeführt von den traditionell gekleideten Winzerkindern und musikalisch begleitet von der „Mosella Oberfell“, zogen sie zum Haus der Weinkönigin Franziska II. Dort, im Weingut Matthias Schunk, wurden sie auch von einigen Weinmajestäten der Untermosel erwartet. Franziska II. mit ihren Prinzessinnen Leah und Sarah präsentiert nun seit einem Jahr mit Charme und Freude ihren Heimatort. Unter reger Beteiligung der Bevölkerung ging es zurück zum Weingut Löhr, wo unter anderem Ansprachen vom Ortsbürgermeister Walter Escher und der Weinmajestäten auf das Fest einstimmten. Beim Klang des bekannten Liedes „Oh Mosella“, gespielt von der „Mosella Oberfell“, schunkelten die Gäste an den geschmückten Tischen und erhoben ihre Gläser. Am Sonntagmorgen luden die Winzerhöfe zum Frühschoppen ein. Neben moseltypischen Speisen wurde auch selbst gemachter Kuchen angeboten. Auch in diesem Jahr war der Höhepunkt und zugleich Abschluss des Wein- und Winzerhoffestes das grandiose Feuerwerk, bei dem es hieß: „Alken im Feuerzauber“.
Im Hof ihres Elternhauses warteten die Alkener Weinkönigin Franziska II., ihre Prinzessinnen und Weinmajestäten von der Untermosel auf ihre Abholung.
Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld und Kreisbeigeordneter Rudi Zenz genossen den guten Alkener Wein.
