4.000 Euro für röhrig-Kinderhilfsprojekte
Für ein Stück mehr Lebensqualität
Hans Peter Röhrig begleitete Günter Weckbecker auf Hilfseinsatz nach Rumänien
Treis-Karden. Auch im Jubiläumsjahr „75 Jahre röhrig“ werden die röhrig-Kinderhilfsprojekte fortgeführt. So wurde ein Betrag in Höhe von 4.000 Euro für Kinderhilfsprojekte in Rumänien zur Verfügung gestellt. Günter Weckbecker aus Moselkern führte jetzt bereits seinen 47. Rumänien-Hilfseinsatz durch. Erstmals nahm auch Hans Peter Röhrig an dieser Reise teil, um vor Ort festzulegen, für welche Projekte das Geld am sinnvollsten verwendet werden soll. Am dringendsten ist Hilfe erforderlich bei kinderreichen Familien, bei denen ein Elternteil erkrankt ist, oder bei Familien mit behinderten Kindern.
Diese stehen oft vor der Entscheidung, ob sie auf lebensnotwendige Medikamente verzichten, um genügend zum Essen zu haben. Auf der Reise wurde auch das Zigeunerdorf in Hetea besucht, wo bereits seit vielen Jahren von Günter Weckbecker ein Kindergarten unterstützt wird. Zudem wird ein erfolgreiches örtliches Projekt unterstützt, bei dem den kinderreichen Familien Saatgut und Gartenwerkzeuge zur Verfügung gestellt werden. Erfreut konnten Hans Peter Röhrig und Günter Weckbecker feststellen, dass schon viele Familien einen Garten angelegt hatten, um eine ausreichende Ernährung zu sichern. In einem weiteren Schritt sollen in diesem Zigeunerdorf Sanitärräume entstehen, um Krankheiten wie TBC einzudämmen oder sogar auszurotten, die durch mangelnde Hygiene gerade bei Kindern stark verbreitet sind.
