Allgemeine Berichte | 18.11.2015

Gefallenenehrung am Volkstrauertag

Gedenkstunde auf dem Ehrenfriedhof bei Pfaffenheck

Landrat Dr. Alexander Saftig erinnerte an unsere Pflicht, aus den vergangenen Kriegen zu lernen und unsere demokratischen Werte zu erhalten.  Foto EP

Pfaffenheck. Die Zeremonie zur Ehrung der Gefallenen am Volktrauertag begann mit einem Gedenkgottesdienst in der katholischen Kirche Sankt Nikolaus in Pfaffenheck. Im Anschluss daran zogen die Teilnehmer zum Ehrenfriedhof, wo  Gefallene des vergangenen Jahrhunderts ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Begleitet wurde der Zug von der Bläsergruppe Philippsen aus Nörtershausen, die Trauermusik spielte. Auf dem Ehrenfriedhof warteten bereits die Mitglieder des Singkreises Udenhausen. Sie eröffneten die Gedenkstunde mit dem Lied „Wohl denen, die da wandeln“ von Heinrich Schütz. Pater Rivert gedachte der Gefallenen, gemeinsam sprach man ein Gebet. Wieder erklang Trauermusik aus den Instrumenten der Bläsergruppe Philippsen. Dann ergriff Landrat Dr. Alexander Saftig das Wort. Er erinnerte an unsere Pflicht, aus den Kriegen zu lernen und die demokratischen Werte zu erhalten. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sagt Artikel I unseres Grundgesetzes, damit zog er Parallelen zu den Flüchtlingen und mahnte Toleranz an. Dr. Alexander Saftig erklärte sich solidarisch mit unserem Nachbarland Frankreich, das zwei Tage vorher von Anschlägen durch radikale Andersdenkende erschüttert worden war und viele Tote zu beklagen hat. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nörtershausen hielten drei Kränze bereit, die von Landrat Dr. Alexander Saftig auch im Namen der Landesbehörden Rheinland-Pfalz, von Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld für die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und von Bürgermeister Dr. Walter Bersch (Stadt Boppard) am mahnenden Kreuz niedergelegt wurden. Mit dem Kirchenlied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ und dem Trompetensolo „Ich hatt‘ einen Kameraden“ endete die Veranstaltung. Der Nörtershausener Ortsbürgermeister Paul Kreber bedankte sich emotional bei den Teilnehmern der Gedenkstunde. Als Bundeswehrsoldat kennt er aus eigener Erfahrung die Szenarien des Krieges. Es war ein sehr stürmischer Tag. Und der Wind trug alle Worte zu den Seelen der Verstorbenen.

Landrat Dr. Alexander Saftig erinnerte an unsere Pflicht, aus den vergangenen Kriegen zu lernen und unsere demokratischen Werte zu erhalten.  Foto EP

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