Allgemeine Berichte | 24.02.2015

Gewaltpräventionstage an der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel

Gewalt darf an der Schule keinen Platz haben

Der Kampfkunstmeister George Ford demonstriert angemessenes Verhalten in Konfliktsituationen. privat

VG Untermosel. Im Rahmen des schulinternen Präventionskonzeptes stand in den sechsten Schuljahren der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel das Thema Gewalt auf dem Stundenplan. Wie laufen Konflikte unter Jungs oder unter Mädchen ab? Gibt es hier Unterschiede? Was drückt unsere Körpersprache dabei aus? Welche Rolle spielen die Mitschüler bzw. das Umfeld in Streitsituationen? Antworten auf diese und weitere Fragen wurden im Rahmen der Gewaltpräventionstage gesucht. In vielen praktischen Übungen probierten die Schülerinnen und Schüler angemessene Verhaltensweisen in Konfliktsituationen aus. In Rollenspielen und Gruppenarbeiten fanden die Jugendlichen unterschiedliche Möglichkeiten heraus, wie man mit Gewalt, auch vorausschauend, umgehen kann. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen professionelle Anleitung von dem Fachreferenten und Kampfkunstmeister George Ford aus Mainz sowie von dem Schulsozialarbeiter Daniel Kendel.

Das Ergebnis nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema war: Angemessenes und deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen sowie ein klares Nein zu Gewalt helfen, dass Streitereien nicht aus dem Ruder geraten.

Durchgeführt und organisiert wurden die Tage vom Team Gewaltprävention und Streitschlichtung der Schule unter der Leitung der verantwortlichen Lehrerinnen Steffi Beeck und Nicole Nikolic sowie dem Schulsozialarbeiter Daniel Kendel. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Landessportbund Rheinland-Pfalz.

Um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisteten sind weitere Aktionstage mit der Polizei Koblenz und den schuleigenen Schülerassistenten und Streitschlichtern in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Rheinland bereits terminiert.

Der Kampfkunstmeister George Ford demonstriert angemessenes Verhalten in Konfliktsituationen. Foto: privat

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