Führung auf der Oberburg und der Matthiaskapelle
Historie, Baugeschichte und Kunsthistorie
Kobern-Gondorf. Das Kuratorium für Heimatforschung und -pflege Kobern-Gondorf lädt in Kooperation mit der VHS Rhein-Mosel zu einer weiteren Führung im Rahmen der historischen und kulturellen Veranstaltungsreihe ein. Am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr, wird die Oberburg mit der Matthiaskapelle vorgestellt. Ein eigentümliches und originelles Bauwerk der Spätromanik ist hier gebaut worden „Die Matthiaskapelle“. Wer war der Erbauer der Alten- oder Oberburg? Welche Geschichte ist aus archäologischer Sicht über das Höhenplateau zu berichten? Viel Interessantes wird vorgestellt! Der Schwerpunkt der Führung ist die Matthiaskapelle. Sie ist ein Kleinod der besonderen Art. Sie wird in kunsthistorischen Darstellungen und in vielen Reiseführern als ein „baukünstlerisches Juwel“ beschrieben. Wieso entstand hier auf der Burg eine so außergewöhnliche Kapelle? Wann wurde sie gebaut? Was ist das Besondere an diesem Bauwerk? Diesen und anderen Fragen zum Beispiel dem Erbauer, der Baugeschichte, dem Baustil und so weiter wird während der Führung nachgegangen. Die Kapelle wird nach dem fünften Kreuzzug als Aufbewahrungsstelle der kostbaren Kopfreliquie des hl. Matthias circa 130 Jahre Geschichte machen. Ein Reliquienschrein aus Stein! Ein Besuch der Kapelle kann mit zu den schönsten Erlebnissen unseres Mosellandes gerechnet werden, und zwar durch den ganz seltenen Reichtum künstlerischer Formgestaltung auf kleinstem Raum mit einer großartig und lieblichen Landschaft. Alle sind eingeladen, an dieser Führung teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach hinkommen hören und sehen. Der Treffpunkt ist auf der Oberburg am 20. September um 15 Uhr im Ortsteil Kobern. Die Kapelle ist außerdem von 11 bis 17 geöffnet. Die Führung wird geleitet von Gerhard Straus und ist kostenfrei.
