Umbau des Pfarrheims der Kirchengemeinde St. Antonius Abt
Investition in die Zukunft
Nörtershausen. Es war der 23. November 2005. Erstmals traf sich ein Arbeitskreis unter dem Arbeitstitel „Zukunftsfähiges Pfarrheim“. Nach fast zehn Jahren an Planungen, Besprechungen, Verhandlungen, Enttäuschungen und Hoffnungen ist es jetzt endlich Realität. Das Pfarrheim der Kath. Kirche St. Antonius Abt, 1967 errichtet, wird umgebaut, saniert und erweitert.
Bereits in 2009 schien man mit der Planung und Realisierung am Ziel zu sein. Es lagen baufertigen Planungen sowie die behördliche Baugenehmigung vor, aber eine Haushaltssperre des Bistums Trier, es durften nur noch ganz dringende bauliche Reparaturen ausgeführt werden, machten jäh einen Strich durch die Rechnung. Heute sieht die Welt anders aus. Das Bistum Trier hat die geplanten Baukosten in Höhe von 175.000 Euro genehmigt und gewährt der Pfarrei einen Zuschuss von 60 Prozent der Baukosten. Den Rest trägt die Kirchengemeinde.
Unter der Planung der CLP Planungsgesellschaft in Koblenz, wurde unter enger Abstimmung mit der Bauabteilung des Bischöflichen Generalvikariates eine inzwischen durch die Baubehörden genehmigte Planung erstellt. Das bestehende Pfarrheim wird insgesamt um eine Fläche von 54 Quadratmetern erweitert. Gleichzeitig erhält das bisherigen Pfarrheim einschließlich der geplanten Erweiterung und der Sakristei einen energetische Sanierung in Form eines auf die bestehenden Außenwände aufgebrachten Wärmedämmverbundsystems. Die Decke zum unbeheizten Dachraum wird oberseitig und die Decke vom Keller zum EG durch eine kellerseitige Dämmung gedämmt. Dadurch sollen Wärmeverluste in Zukunft reduziert werden. Im Anbau befindet sich ein Besprechungsraum mit einer kleinen Teeküche und separate, behindertengerechte Toiletten. Der Zugang zur Kirche ist bereits seit einiger Zeit behindertengerecht ausgebildet. Auch der Zugang zum umgebauten Pfarrheim wird in Zukunft behindertengerecht sein. Das Pfarrheim bietet durch diese Baumaßnahme eine umfangreichere Nutzung.
Der Pfarrsaal bietet in Zukunft ein Platzangebot von circa 50 Sitzplätzen, zudem kann der neue Besprechungsraum sowie der bisherigen Abstellraum/Messdienersakristei, jetzt Abstellraum, auch als Besprechungsraum nutzbar, jeweils separat genutzt werden. Die Bauzeit ist mit circa einem halben Jahr kalkuliert. In Abstimmung zwischen Bistum, Kirchengemeinde und Architekten wird aus Gründen der Verkehrssicherungspflichten das direkte Baugelände durch eine Bauzaun geschützt. Gleichzeitig wird aber auch die Zufahrt zum Kirchplatz gesperrt und ist nur für die Baufahrzeuge zu befahren. Vor den Gottesdiensten wird die Zufahrt zum Kirchplatz geöffnet, damit auch Kirchenbesucher mit ihren Fahrzeugen die wenigen noch vorhandenen Parkplätze nutzen können.
