Rückblicke und Einblicke auf fünfzig Jahre Grundschule Burgen
Jubiläumsprogramm für und mit Kindern
Burgen. Schon vor fünfzig Jahren gab es etwas zu feiern, als am 25. April 1964 die neue Katholische Volksschule Burgen eingeweiht wurde. Damals war es Schulleiter Theisen, der mit seinem Lehrerkollegium für acht Schuljahrgänge verantwortlich war. Circa einhundert Schülerinnen und Schüler aus Burgen teilten sich drei Klassenräume, einen Gymnastik- und einen Werkraum. Mit der Schulreform 1971 kam das teilweise Aus für die Volkschule Burgen. Bis 1979 wurden nur noch Kinder der dritten und vierten Klasse aus den Orten Macken, Burgen, Brodenbach, Alken und Oberfell unterrichtet. Danach wurde die Schule komplett geschlossen. In Kobern-Gondorf eröffnete eine zentrale Hauptschule für die Verbandsgemeinde Untermosel, Grundschulkinder wurden in Oberfell eingeschult. Aus dem Schulhaus wurde das Gemeindebüro, auch Ortsvereine nutzten die Räumlichkeiten. Im August 1983 zog wieder Kinderlachen in die Schule ein, sechsundfünfzig Kinder erfüllten sie wieder mit Leben. Ausschlaggebend war eine Neuorganisation der Grundschulen im Bereich Untermosel. Die Schulleitung hatte Klaus Endries. Heute werden dort Kinder aus Burgen, Macken und Brodenbach unterrichtet, die Leitung hat Rita Maur. Diese eröffnete das Schuljubiläum mit einer Ansprache, bei der sie dankte für die Unterstützung aller, die bei der Organisation mitgeholfen hatten. Besonderer Dank galt den Eltern des Fördervereines, die an diesem Tag im Dauereinsatz waren. Nach einem einstündigen Gottesdienst in der Schule, öffneten die Ausstellungen zu den Themen Projekttage und Jubiläum. Die Projekttage im Zeitraum von 16. bis 18. Juni 2014 hatten das Thema „Kindheit in früherer Zeit“, mit den Unterthemen „Kinderspiele unserer Großeltern – drinnen und draußen“, „So war es früher in der Schule“, „Kinder in der Familie“ und „Kinderlieder und Tänze früher“. Den Schülerinnen und Schülern blieb es selbst überlassen, sich für eines dieser Themen zu entscheiden. Die einzelnen Projektgruppen brachten interessante Einblicke in das Leben von damals. Sehenswert und informativ waren auch die Rückblicke in das frühere Schulleben. Beim offiziellen Festakt begeisterten Kinder und Eltern mit ihren Darbietungen. Anschließend wurde ausgelassen auf dem Schulhof getobt und gespielt. Eine Zaubervorführung läutete das Ende des Festes ein. Während der Feststunden war für das leibliche Wohl von Groß und Klein bestens gesorgt. Viele Eltern hatten Kuchen gespendet, darunter eine Jubiläumstorte, die so schön war, dass sich niemand traute, sie an zu schneiden. Sie blieb für die Kinder übrig, die davon am montäglichen Unterrichtstag genießen konnten.
Eine Ausstellung zeigte Einblicke in das frühere Schulleben Foto EP
Diese Torte war so schön, dass sich niemand traute sie an zu schneiden Foto EP
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